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MADRID (awp international) - Der spanische Baukonzern ACS , der seinen deutschen Konkurrenten Hochtief übernehmen will, hat auf dem heimischen Markt einen wichtigen Erfolg verbucht. Das Unternehmen habe seinen Anteil an dem spanischen Energieversorger Iberdrola auf 20,2 Prozent aufgestockt, teilte die Madrider Börsenaufsicht (CNMV) am Montag mit und bestätigte damit einen Pressebericht vom Sonntag. Bis vor einigen Wochen hielt ACS noch 15,9 Prozent an dem Strom- und Gaskonzern. Beide Unternehmen liefern sich seit Monaten einen erbitterten Rechtsstreit.
Mit dem Ausbau seiner Beteiligung will ACS als grösster Iberdrola-Aktionär sich einen Sitz im Aufsichtsrat erkämpfen und seinen Anteil an dem ihm zustehenden Gewinn in seiner Bilanz konsolidieren. Bislang verweigert der Versorger dem Baukonzern jede Mitsprache im Kontrollgremium. Iberdrola argumentiert, dass beide Unternehmen in einigen Bereichen miteinander konkurrieren. In den nächsten Wochen wird ein spanisches Gericht über den Zwist beider Firmen entscheiden.
In dem Übernahmekampf um Hochtief will ACS an diesem Dienstag das Ergebnis seines Angebots an die Aktionäre des Essener Konzerns bekanntgeben. Gelingt es dem spanischen Unternehmen, seinen Anteil an dem deutschen Konkurrenten auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen, könnte ACS ohne ein weiteres teures Pflichtangebot versuchen, sein Aktienpaket an der Börse wie angekündigt auf etwas mehr als 50 Prozent weiter aufzustocken./jv/DP/dc

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