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ESSEN (awp international) - Nach der angekündigten Übernahme-Offerte des spanischen Baukonzerns ACS hat der Hochtief-Aufsichtsrat nun einem Ausschuss für schnelle Entscheidungen gebildet. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag auf Anfrage in Essen. In dem sogenannten "Ad hoc-Ausschuss" arbeite kein Vertreter des Grossaktionärs ACS mit. Das spanische Bauunternehmen, das in der vergangenen Woche überraschend eine Übernahme-Offerte für Hochtief angekündigt hatte, ist mit zwei Managern im Hochtief-Kontrollgremium vertreten.
In einem Bericht der "Börsen-Zeitung" hatte der Stuttgarter Aktienrechtler Roderich Thümmel am Donnerstag auf einen möglichen Interessenkonflikt im Hochtief-Aufsichtsrat durch die beiden ACS-Vertreter hingewiesen. Als Kontrolleure von Hochtief müssten die ACS-Manager Àngel Garcìa Altozano und Marcelino Fernàndez Verdes ausschliesslich die Interessen des Essener Unternehmens verfolgen. Als Manager des angreifenden Unternehmens dürfte ihnen das jedoch schwerfallen.
In dieser Woche hatte Hochtief bereits sein Beraterteam um Experten von Goldman Sachs aufgestockt. Nach Medienberichten soll die US-Bank für Hochtief eine Abwehrstrategie gegen den Übernahmeversuch des spanischen Grossaktionärs entwickeln. Eine offizielle Stellungnahme zu der in der vergangenen Woche überraschend bekannt gewordenen Offerte darf Hochtief derzeit jedoch noch nicht abgeben. Dies kann erst nach der offiziellen Vorlage des ACS-Angebots Anfang November geschehen.
Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter hatte ACS am vergangenen Freitag mangelnde Absprache vor der Übernahme-Offerte vorgeworfen. Der Vorstand werde das Angebot aber sorgfältig prüfen. ACS hatte den Aktionären des grössten deutschen Baukonzerns für fünf Aktien acht eigene Anteilsscheine geboten. Experten hatten das Angebot als zu niedrig eingestuft./uta/DP/edh

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