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Hochtief-Vorstand Noé fordert einen 'geschlossenen Finanzierungskreislauf'

Dieser Inhalt wurde am 09. Dezember 2009 - 08:20 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Der Hochtief-Vorstand Peter Noé fordert für den Erhalt der Infrastruktur in Deutschland geschlossene Finanzierungskreisläufe. "Das Geld, das der Bund mit dem Verkehr einnimmt, sollte wieder in die Infrastruktur fliessen", sagte Noé dem "Handelsblatt" (Mittwoch). "Wenn Verkehr Verkehr finanziert, dann entstehen - bildlich gesprochen - kommunizierende Röhren: Steigt die Verkehrsmenge, dann steigen die Erhaltungskosten, zugleich aber auch die Einnahmen."
Den Zustand der deutschen Strassen bezeichnete Noé als bedenklich. "Gerade bei Brücken gibt es grossen Nachholbedarf an Erhaltungsmassnahmen. Auch die Strassen sind in grossen Teilen nicht mehr in Ordnung." Wie es um die Infrastruktur hierzulande bestellt ist, kann man Noé zufolge aber aufgrund eines fehlenden Überblicks nicht genau sagen. Deshalb plädiert er für einen Infrastrukturbericht.
Noé ist bei Hochtief für die Infrastruktur-Sparte Concessions verantwortlich und leitet zudem den Lenkungskreis zur Zukunft der Infrastruktur beim Deutschen Verkehrsforum. Erst jüngst hatte der Essener Bau- und Dienstleistungskonzern den geplanten Börsengang seiner Sparte Concessions nach den jüngsten Finanzturbulenzen in Dubai abgesagt./ne/tw

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