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Holcim stoppt Kiesabbau in Seebucht vor Stansstad 2013

Dieser Inhalt wurde am 29. April 2010 - 13:29 publiziert

Stansstad NW (awp/sda) - Ein langjähriger Streit ist gütlich beendet worden: Ab Ende Oktober 2013 wird in der Seebucht vor Stansstad NW kein Kies mehr abgebaut. Im Gegenzug ziehen Anwohner ihre Einsprache am Bundesgericht zurück.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden hatte Ende November 2009 eine Beschwerde von Anwohnern abgewiesen, die den Kiesabbau in der Seebucht vor Stansstad im Vierwaldstättersee verhindern wollten. Die Opponenten zogen ihre Beschwerde daraufhin ans Bundesgericht weiter.
Zudem bildete sich eine Interessengemeinschaft "Aufbau statt Abbau - für ein wohnliches Stansstad". Diese reichte eine Petition mit 2045 Unterschriften ein und verlangte ebenfalls, dass in der so genannten Harissenbucht kein Kies mehr abgebaut werden soll.
Nun konnten sich die Seeanstösser, die IG und die Holcim Kies und Beton AG einigen, wie Holcim am Donnerstag mitteilte. Und zwar verpflichtete sich das Unternehmen, den Kiesabbau Ende Oktober 2013 einzustellen und den Seebagger spätestens drei Monate später abzuziehen. Im Gegenzug ziehen die Beschwerdeführer ihre Einsprache am Bundesgericht zurück.
Der Kiesabbau-Bagger im Gebiet der Harissenbucht in Stansstad ist seit mehr als zwanzig Jahren ein Thema.
cf

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