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Herisau (awp) - Huber+Suhner hat im ersten Halbjahr 2010 Umsatz und Auftragseingang markant gesteigert und EBIT und Reingewinn mehr als verdoppelt. Damit befindet sich das Unternehmen auf Rekordniveau, wozu der derzeit boomende Bereich Niederfrequenz einen guten Teil beigetragen hat. Im zweiten Semester werden zwar leicht rückläufige Zahlen erwartet, dennoch werden neue Höchstmarken beim Umsatz und beim Betriebsergebnis prognostiziert und die langfristigen Ziele für die EBIT-Marge erhöht.
Der Umsatz kletterte um 27,8% auf 400,7 Mio CHF und der Bestellungseingang um 42,1% auf 443,6 Mio CHF. Der positive Einfluss des gestiegenen Kupferpreises und die negativen Währungseffekte des starken Schweizer Frankens hätten sich per Saldo mit +3% auf den Umsatz ausgewirkt.
Der EBIT erhöhte sich um 154,3% auf 56,4 Mio CHF und die EBIT-Marge verdoppelte sich in etwa auf 14,1%. Der Reingewinn stieg um 125,7% auf 45,1 Mio CHF, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen mitteilte.
BOOM BEI NIEDERFREQUENZ
"Wir hatten im ersten Halbjahr die beste aller Situationen", sagte CEO Urs Kaufmann an einer Medienkonferenz. Er verwies darauf, dass alle drei Geschäftsbereiche, Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz profitabel gewachsen seien und alle drei Weltregionen zweistellig zugelegt hätten.
Einen eigentlichen Boom hat gemäss Aussagen Kaufmann der Bereich Niederfrequenz erlebt, dessen Umsatz um gut 57% auf 208 Mio CHF gewachsen ist und dessen EBIT-Marge sich gleichzeitig auf 16,2% mehr als verdoppelt hat. Alle drei Hauptmärkte des Bereichs, die Bahnen, der Solar- und der Automobilmarkt liefen derzeit gut, hiess es dazu.
Der kleinste Bereich Fiberoptik wuchs um 12,1% auf einen Umsatz von 71 Mio CHF bei einer nochmals leicht verbesserten EBIT-Marge von 17,5%. Der Bereich Hochfrequenz legte dagegen mit den Verkäufen lediglich 3,1% auf 121,6 Mio CHF zu, verbesserte aber die EBIT-Marge auf knapp 11% von knapp 3% markant.
OPTIMISTISCHER AUSBLICK
Für das Gesamtjahr 2010 zeigt sich das Unternehmen grundsätzlich positiv. Bei dem "extremen" Wachstumsschub und dem neuen Höchstwert der Ertragskraft gelte es allerdings verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, welche sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt hätten, sich jedoch nicht wiederholen liessen.
Die Nachfrage sei in den ersten sechs Monaten durch die zuvor vorsichtige Lagerhaltung der Kunden zusätzlich gesteigert worden. Das Kostenmanagement des Vorjahres habe zudem zu einer schlanken Kostenbasis geführt, welche nun aber der erhöhten Nachfrage angepasst werde". Ausserdem komme die Saisonalität hinzu, welche bei Huber+Suhner üblicherweise zu etwas tieferen Umsätzen im zweiten Semester führe.
KEINE ANZEICHEN VON SCHWÄCHE IM DRITTEN QUARTAL
Ein spezieller Unsicherheitsfaktor seien die Währungsschwankungen. Nachdem die Entwicklung des Euros und des Dollars in den ersten sechs Monaten gegenläufig gewesen sei und sich teilweise kompensiert habe, habe sich der Schweizer Franken inzwischen gegenüber beiden Währungen aufgewertet. Deshalb wäre es falsch, die Zahlen des ersten Halbjahres für den Ausblick auf das Gesamtjahr 2010 zu extrapolieren.
Insgesamt sei man jedoch sehr zuversichtlich. "Die Signale aus allen Zielmärkten sind positiv", sagte Kaufmann. Daran habe sich auch im angelaufenen dritten Quartal nichts geändert. Für das Gesamtjahr werde mindestens ein Umsatz von 760 Mio CHF erwartet. Im laufenden Jahr werde zudem das beste Betriebsergebnis überhaupt angestrebt.
Aufgrund der nun nachhaltig verbesserten Profitabilität in der Niederfrequenztechnik erhöht Huber+Suhner das langfristige EBIT-Zielband über den Zyklus hinweg auf 9 bis 12%. von bisher 8 bis 10%.
An der Börsen führten die deutlich über den Erwartungen ausgefallenen Daten zu einem Sprung der Aktie um 6,8% auf 50,20 CHF.
cf/ps

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