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METZINGEN (awp international) - Der Modekonzern Hugo Boss will im laufenden Jahr zu neuen Rekorden aufbrechen. "Ich erwarte, dass wir 2011 die Bestmarken des vergangenen Jahres deutlich übertreffen werden", kündigte Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs am Dienstag bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Metzingen an. Der Umsatz dürfte auf währungsbereinigter Basis um mindestens 12 Prozent zulegen. Das operative Ergebnis werde voraussichtlich noch deutlicher und zwar um mindestens 15 Prozent steigen. Das Wachstum im ersten Halbjahr solle dabei stärker ausfallen als in der zweiten Jahreshälfte.
Hugo Boss will auch in den kommenden Jahren weiter zulegen. Wachstumstreiber sollen dabei Länder wie China sowie der Ausbau des Handels mit eigenen Geschäften sein. Bis 2015 will der Konzern so einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 500 Millionen Euro erzielen. Die im MDax notierte Aktie verteuerte sich im frühen Handel um 0,73 Prozent auf 55,10 Euro und entwickelte sich damit etwas besser als der Gesamtmarkt. Händler sprachen von starken Wachstumszielen für 2011. Hugo Boss wolle deutlicher zulegen als die Luxusgüterbranche insgesamt.
GESCHÄFTE ZIEHEN WIEDER AN
Hatten 2009 die Wirtschaftskrise den Konsum von Luxus- und Premiumgütern noch gedämpft, zogen die Geschäfte seit Sommer 2010 wieder an. Im Gesamtjahr nahm der Umsatz wie bereits von Hugo Boss berichtet um 11 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro zu. Dabei zahlte sich für den Konzern auch seine Expansion nach China aus, wo er mit der Rainbow Gruppe ein Gemeinschaftsunternehmen betreibt. Der als operatives Ergebnis deklarierte Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) und Sondereffekten erhöhte sich um etwa ein Drittel auf 349,8 Millionen Euro. Unter dem Strich schnellte der Konzerngewinn um 82 Prozent auf 189,2 Millionen Euro. Die Verschuldung konnte Hugo Boss weiter zurück fahren.
Der Edelschneider wird von dem Finanzinvestor Permira kontrolliert, der auch einen grossen Teil der Dividende einstreichen wird. Hugo Boss will die Gewinnausschüttung an die Aktionäre auf 2,02 Euro je Stamm? und 2,03 Euro je Vorzugsaktie erhöhen. Dies ist mehr als doppelt soviel als im Vorjahr.
Der Konzern hat bereits vor einiger Zeit begonnen, den Vertrieb seiner Mode durch eigene Geschäfte, Outlets und von ihm kontrollierte Verkaufsfläche in Kaufhäusern und dergleichen in die eigene Hand zu nehmen. Zusammen mit einer effizienteren Warenbeschaffung verbesserte das im vergangenen Jahr die Marge. Ende 2010 betrieb Hugo Boss 537 Läden und damit knapp 100 mehr als im Jahr zuvor. Schwerpunkt der Expansion wird 2011 China sein. Hugo Boss setzt darauf, dass sich mit wachsendem Wohlstand in dem Land auch die Käuferschicht für gehobene Mode vergrössert./she/fn/tw

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