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(Meldung um Aussagen der Hypo-Lenzburg-CEO ergänzt)
Lenzburg (awp) - Die Hypothekarbank Lenzburg AG hat im ersten Halbjahr 2010 die harte Konkurrenz auf dem Hypothekarmarkt zu spüren bekommen und einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Obwohl die Hypothekarausleihungen weiter zunahmen, sank der Bruttogewinn um 8,4% auf 18,2 Mio CHF. Der Reingewinn ging dank ausserordentlicher Erträge mit einem Minus von 4,2% auf 11,8 Mio CHF etwas weniger stark zurück.
Das tiefe Zinsniveau in Verbund mit dem harten Konkurrenzkampf habe auf die Margen gedrückt und sich entsprechend negativ auf den Zinserfolg ausgewirkt, schreibt die Hypothekarbank Lenzburg in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Der Zinserfolg lag mit 28,6 Mio CHF um 5,6% tiefer als vor Jahresfrist.
Leicht verbessert präsentierte sich das weniger gewichtige Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, das sich um 1,8% auf 4,0 Mio CHF verbesserte. Im Handelsgeschäft konnte die Bank zudem einen Erfolg von 0,9 (0,5) Mio CHF erwirtschaften, der aber aufgrund der Marktturbulenzen unter den eigenen Erwartungen ausfiel. Der ausserordentliche Ertrag aufgrund nicht mehr benötigten Rückstellungen belief sich auf 1,25 Mio CHF.
Wie im Vorjahr verbuchte die Hypothekarbank im ersten Semester keine Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste. Die Zuweisung für allgemeine Bankrisiken belässt sie unverändert. Als "Platzhirsch" im Raum Lenzburg kenne die Hypo Lenzburg ihre Kunden sehr gut und könne damit auch die Risiken gut abschätzen, sagte Geschäftsleiterin Marianne Wildi gegenüber der AWP. Auch ein gewisser Rückgang der Immobilienpreise wäre ihrer Einschätzung nach tragbar.
Die Ausleihungen an Kunden vermochte die Hypothekarbank Lenzburg in den ersten sechs Monaten des Jahres um 2,2% auf 3,254 Mrd CHF steigern. Die Hypothekarforderungen stiegen mit einem Plus von 1,3% auf 2,989 Mrd CHF allerdings etwas langsamer. Im ersten Halbjahr habe die Bank nur vorsichtig Hypotheken vergeben und "nicht jedes Geschäft abgeschlossen", so Wildi.
Die Kundengelder legten im Halbjahr noch um 0,7% auf 3,02 Mrd CHF zu. Dabei nahmen die Verpflichtungen in Spar- und Anlageform zu, während die Kassenobligationen wie auch Festgeldanlagen aufgrund des tiefen Zinsniveaus an Attraktivität verloren.
Der Wettbewerb sei auch in der Region Lenzburg derzeit sehr scharf, so Wildi weiter. So mache nun auch noch die Migros Bank den Schritt in die Region. Dennoch erwartet die Unternehmenschefin für das gesamte Jahr 2010 einen Gewinn in der Höhe des Vorjahres.
tp/ps

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