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MADRID (awp international) - Der spanische Energiekonzern Iberdrola ist dank eines anziehenden Geschäfts in fast allen Sparten im ersten Halbjahr operativ deutlich gewachsen. Das Unternehmen habe von seinem ausgewogenen Energiemix und seiner breiten internationalen Ausrichtung profitiert, erklärte Konzernchef Ignacio Galan am Mittwoch. So legte insbesondere das US-Geschäft deutlich zu. Auch die erneuerbaren Energien trugen zum gestiegenen Ergebnis bei. Dagegen musste Iberdrola mit seiner britischen Tochter Scottish Power einen Rückschlag hinnehmen.
Der Umsatz stieg in der ersten Jahreshälfte um 16,2 Prozent auf 15,3 Milliarden Euro. Hauptgrund war der deutlich gestiegene Stromabsatz. Der operative Gewinn (EBITDA) legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 Prozent auf gut 3,8 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich musste Ibderdrola hingegen einen leichten Gewinnrückgang um 2,6 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro hinnehmen. Das Vorjahresergebnis war allerdings durch den Verkauf von Beteiligungen verzerrt. Bereinigt um diesen Sondereinfluss und weitere Bewertungseffekte fiel das Nettoergebnis mit gut 1,3 Milliarden Euro 7,3 Prozent besser aus im Vorjahr.
Iberdrola übertraf mit seinen Zahlen die Erwartungen von Analysten. An der Börse legte die Aktie bis zum frühen Nachmittag um knapp 0,4 Prozent auf 5,17 Euro zu. Damit entwickelte sich das Papier etwas besser als der spanische Markt, aber schwächer als der EuroStoxx 50 .
Der Konzern bestätigte seine bisherige Prognose, wonach EBITDA und der nachhaltige Überschuss leicht steigen sollen. Im vergangenen Jahr hatte Iberdrola ein EBITDA von 6,8 Milliarden Euro und einen bereinigten Nettogewinn von 2,6 Milliarden Euro erzielt und damit trotz der Wirtschaftskrise wie seine europäischen Konkurrenten auch zugelegt. Im Zeitraum von 2010 bis 2012 will Iberdrola sein nachhaltiges Nettoergebnis sowie den operativen Gewinn im Schnitt zwischen 5 und 9 Prozent pro Jahr steigern./nl/nmu/tw

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