Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT/DÜSSELDORF (awp international) - In der IG Metall hat eine Diskussion um neue Ziele der Tarifpolitik begonnen. Künftig könnten auch von der Politik beschlossene Regelungen zum Gegenstand der Verhandlungen werden, erklärte der Bezirksleiter von Nordrhein-Westfalen, Oliver Burkhard, am Montag in einem Interview auf der Homepage seiner Organisation. Als Beispiele nannte er die Rente mit 67 und die nicht mehr paritätische Finanzierung des Gesundheitssystems. Per Tarifabschluss könne man künftig für einen Ausgleich sorgen.
"Wenn Arbeitgeber aus politischen Entscheidungen, die von ihnen vorangetrieben wurden, erhebliche Vorteile ziehen, dürfen sie sich nicht wundern, wenn wir sie anschliessend direkt für einen Ausgleich angehen", erklärte Burkhard, der als enger Vertrauter von IG-Metall- Vize Detlef Wetzel gilt. Der Erwartungsdruck bei vielen Mitgliedern der Gewerkschaft steige. "Die Menschen wollen sozialen Ausgleich statt Umverteilung zu ihren Lasten."
Die Forderungen der Gewerkschaften orientieren sich bislang an wirtschaftlichen Kennzahlen wie Produktivität, Erträgen und Inflation. Burkhard will mit seinen Äusserungen offenbar die Diskussion um die Forderungen bei der nächsten Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie anstossen, die erst 2012 ansteht. Im Frankfurter Gewerkschaftsvorstand reagierte zunächst niemand auf den Vorstoss./ceb/DP/bgf

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???