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(Ergänzt um weitere Details zu Sparten und Unternehmenskennzahlen in den Abschnitten 3 und 4 sowie 8 und 9)
Zürich (awp) - Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia hat im vergangenen Geschäftsjahr 2009 von der weitgehend stabilen heimischen Bauwirtschaft profitiert und ist daher unbeschadet durch die Wirtschaftskrise gekommen. Der jahrelange Streit mit dem ungeliebten Grossaktionär Laxey wurde 2009 beendet und dessen Aktienpaket an verschiedene Investoren mehrheitlich aus dem Inland verkauft. Ins neue Jahr startete das Unternehmen mit einem rekordhohen Auftragsbestand und zeigt sich daher zuversichtlich für die nahe Zukunft.
Der Konzernumsatz sank in der Berichtsperiode um 0,9% auf 2'279,8 Mio, wie der Baukonzern am Donnerstag mitteilte. Das operative Ergebnis (EBIT auf vergl. Basis) vor Sonderkosten stieg um 21,6% auf 75,5 Mio CHF, wobei die Kosten 7,9 Mio CHF betrugen. Die entsprechende EBIT-Marge wurde auf 3,3% von 2,7% gesteigert.
Das operative Ergebnis vor Netto-Finanzaufwand und Steuern verbesserte sich um 14,6% auf 67,6 Mio CHF. Implenia zeigt sich diesbezüglich besonders zufrieden, da im Vorjahr aus dem Verkauf der Immobilientochter Privera ein einmaliger Erfolg von 11,4 Mio CHF angefallen war. Der Reingewinn kletterte um 17,7% auf 47,1 Mio.
Ende 2009 betrugen die flüssigen Mittel 128,7 (VJ 118,4) Mio CHF und die Netto-Cash Position 85,9 (36,7) Mio CHF. Die Eigenmittel lagen Ende des Berichtsjahr bei 426,3 (423,2) Mio CHF, womit die Eigenkapitalquote bei 30,9% (31,1%) liegt.
Aufgrund der erzielten Ergebnisse beantragt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 CHF je Aktie in Form einer steuergünstigen Nennwertreduktion nach 0,50 CHF im Vorjahr.
Damit hat der Baudienstleister die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz leicht verfehlt, bei EBIT und Reingewinn getroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2'323 Mio, einem EBIT von 57,0 Mio und einem Reingewinn von 39,9 Mio CHF gerechnet.
Das vorgelegte Resultat sei das Ergebnis einer engeren Zusammenarbeit über alle Konzernbereiche und Profitcenters hinweg und auf ein generell straffes Kostenmanagement im operativen Geschäft sowie eine Reduktion der Administrationskosten auf Konzernebene zurückzuführen, heisst es in der Medienmitteilung.
Der Konzernbereich Real Estate, der als Gesamtdienstleister den ganzen Lebenszyklus einer Immobilie von der Planung bis zur Betriebsoptimierung abdeckt, verbesserte das operative EBIT auf 38,9 (25,8) Mio CHF. Davon entfielen 17,5 Mio CHF auf die Generalunternehmung und 21,4 Mio CHF auf Immobiliendienstleistungen. Der Umsatz stieg leicht auf 1'239 (1'230) Mio CHF an. Wegen der regen Wohnbautätigkeit habe der Auftragsbestand des Bereichs auf 1'799 (1'293) Mio CHF ausgebaut werden können.
Die beiden Konzernbereiche Infra und Tunnel + Totalunternehmung erwirtschafteten zusammen ein operatives EBIT von 49,0 (50,8) Mio CHF, zu dem jeder Konzernbereich je die Hälfte beigetragen habe. Als erfreulich bewertet das Unternehmen das Ergebnis der Sparte Tunnelbau. Die Produktionsleistung, welche die Gesamtaktivitäten unter Einbezug von Arbeitsgemeinschaften widerspiegelt, betrug 1'618 (1'509) Mio CHF. Der Auftragsbestand inklusive Arbeitsgemeinschaften erreichte Ende Jahr 1'641 (1'666) Mio CHF und verteile sich auf mehrere Jahre.
Das Management blickt den kommenden Monaten wegen des hohen Arbeitsvorrats mit Zuversicht entgegen. Der Auftragsbestand per Ende Februar 2010 liegt nämlich bei 3'457 Mio CHF und damit auf einem Rekordniveau. Im Konzernbereich Real Estate sei der für 2010 budgetierte Umsatz wegen des grossen Auftragsbestands praktisch gesichert.
Auch die Generalunternehmung sei mit einem hohen Auftragsbestand in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Ebenso in der klassischen Produktion könne auf einem Auftragsvorrat aufgebaut werden, der sich neben Grossprojekten auf zahlreiche mittlere und kleinere Aufträge verteile. Namentlich der Tunnelbau verfüge über ein mehrjähriges Auftragspolster.
ps/uh

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