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BRÜSSEL (awp international) - Der weltgrösste Chiphersteller Intel muss für die milliardenschwere Übernahme des Antiviren-Spezialisten McAfee Zugeständnisse machen. Die EU-Kommission genehmigte am Mittwoch in Brüssel das Geschäft nur unter Auflagen. So musste Intel zusagen, andere Antiviren-Hersteller nicht zu benachteiligen, teilte die EU-Behörde mit. Der US-Konzern muss seine Prozessoren und Chipsätze für deren Produkte offen halten und den Wettbewerber Zugang zu allen Informationen gewähren.
"Dies gewährleistet, dass weiter reger Wettbewerb besteht", sagte EU-Wettbewerbskommissar JoaquIn Almunia. Bereits im Dezember hatte die US-Wettbewerbsaufsicht FTC das Geschäft genehmigt. Der Halbleiterhersteller Intel hatte den Kauf im August angekündigt und legt rund 7,7 Milliarden Dollar für McAfee auf den Tisch.
Intel will Computer-Hardware und Sicherheitssoftware enger miteinander verflechten - das würde die Marktmacht des Konzerns weiter stärken. Bereits jetzt beherrscht Intel den Markt für Computer-Prozessoren mit einem Anteil von rund 80 Prozent. Mit dem McAfee-Kauf hofft der Konzern, auch bei den boomenden Smartphones und Tablet-Computern stärker Fuss fassen zu können.
McAfee mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist ein Urgestein der Antiviren-Branche. Zuletzt erzielte das Unternehmen mit 6.100 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 2 Milliarden Dollar./mt/DP/dc

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