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San Antonino (awp) - Die Interroll-Holding SA hat im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz um 17,4% auf 136,8 (VJ 116,5) Mio CHF gesteigert, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 20,3%. Der EBIT hat sich auf 7,5 (0,8) Mio CHF mehr als verneunfacht und die entsprechende Marge erholte sich markant auf 5,5 (0,7)%, wie das im Bereich Logistik tätige Unternehmen am Mittwoch mitteilt.
Bei den markanten Wachstumsraten gilt es allerdings die sehr tiefen Vorjahreswerte zu berücksichtigen. Der Reingewinn erreichte 5,3 Mio CHF, nachdem im Vorjahreszeitraum mit 0,1 Mio CHF praktisch noch eine schwarze Null herausgeschaut hatte.
Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten massiv übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 119,8 Mio CHF, für den EBIT bei 2,8 Mio und für den Reingewinn bei 1,9 Mio CHF.
Das erste Semester sei "erfreulich" verlaufen, heisst es in der Mitteilung. Die Investitionsbereitschaft in Materialflussprojekte sei jedoch generell weiterhin verhalten geblieben. Der Auftragseingang erhöhte sich dennoch um 18,9%, ohne dass dazu allerdings ein absoluter Wert angegeben wird.
Die Kosten und die Margen hätten sich leicht besser entwickelt als erwartet. Die Preise von Rohmaterialien wie Stahl und Technopolymere seien markant angestiegen, dank Produktivitätssteigerungen und einem weltweit etablierten Einkaufspool hätten diese Effekte allerdings weitgehend neutralisiert werden können.
Die Umsetzung strategisch wichtiger Projekte sei trotz schwierigem Umfeld dank der soliden Finanzierung und der langfristig orientierten Wachstumsstrategie fortgesetzt worden.
Für das Gesamtjahr macht Interroll weiterhin keine konkreten Prognosen. Die "durchaus positiven Signale aus den Märkten im ersten Halbjahr 2010 lassen vorderhand noch keine generelle konjunkturelle Trendwende erkennen." Die Visibilität sei im Semestervergleich zwar besser, aber insgesamt noch immer kurzfristig. Für das zweite Semester sei deshalb mit einem weiterhin schwierigen Umfeld zu rechnen. Bei der Präsentation der Jahreszahlen im März hatte es dazu geheissen, mit einer leichten Erholung sei frühestens im zweiten Semester 2010 zu rechnen.
cf/rt

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