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STUTTGART (awp international) - Am Frankfurter Aktienmarkt kommt das Börsengang-Karussell in Gang. Nach der Erstnotiz von Derby Cycle an diesem Freitag startet mit der RIB Software AG am kommenden Dienstag (8. Februar) wahrscheinlich das nächste Unternehmen im Frankfurter Prime Standard. Der Softwarehersteller, der sich selbst als TecDax-Kandidat sieht, hat bei der Platzierung von 15,7 Millionen Aktien zu 9,25 Euro das Stück rund 145 Millionen Euro erlöst, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Stuttgart mitteilte. Rund 54 Millionen Euro davon fliessen an Altaktionäre. Das Unternehmen selbst bekommt aus einer Kapitalerhöhung knapp 91 Millionen Euro in die Kasse.
Rund 70 Prozent davon will Unternehmenschef Thomas Wolf vor allem in Übernahmen stecken. "Wir wollen investieren in kleinere und mittlere Softwareunternehmen, die einen starken Kundenstamm haben, und wollen über sie unser Hauptprodukt 'iTwo' anbieten", hatte er der "Börsen-Zeitung" (BöZ) im Januar gesagt. "20 Prozent sollen in neue Softwareprodukte mit Schwerpunkt Cloud Computing fliessen, 10 Prozent wollen wir zur allgemeinen Stärkung der Bilanz verwenden." Damals hatte er auch gesagt, dass er im laufenden Jahr mit der Aufnahme in den TecDax rechnet.
Derzeit werden die Papiere des Unternehmens bereits im Freiverkehr der Berliner und Hamburger Börse gehandelt. Mit der Notiz im stärker regulierten Prime Standard der Deutschen Börse will sich RIB Software jetzt einer breiteren Anlegerschaft öffnen. Da sich die Lage für Börsengänge in Deutschland inzwischen wieder gebessert habe, sei der Börsenplatz Frankfurt ideal für ein Unternehmen wie RIB, sagte Wolf. Zwischenzeitlich hatte er eine Notierung in Hongkong erwogen.
Nach der Kapitalerhöhung gibt es rund 38,7 Millionen RIB-Software-Aktien. Gemessen am Emissionspreis liegt der Marktwert bei rund 358 Millionen Euro. Der Streubesitz dürfte bei knapp 40 Prozent liegen. Die Altaktionäre haben innerhalb der Platzierung noch ein Bezugsrecht. Der Bezugspreis wurde ebenfalls auf 9,25 Euro festgelegt. RIB Software hat nach eigenen Angaben 15.000 Kunden und ist auf Ressourcen-Planungssoftware für die Baubranche spezialisiert./zb/alg/tw

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