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HONGKONG/NEW YORK (awp international) - Der staatlich gestützte US- Versicherungskonzern American International Group (AIG) will seine Asientochter AIA nach dem geplatzten Verkauf an die Börse bringen. "Nachdem wir uns mehrere Möglichkeiten angeschaut haben, die beachtlichen Werte von AIA zu Geld zu machen, haben wir entschieden, dass ein Börsengang für uns die beste Option ist", sagte Konzernchef Robert Benmosche am Montag.
AIG hatte seine Asientochter eigentlich für 35,5 Milliarden US-Dollar (27,4 Mrd Euro) an den britischen Versicherer Prudential verkauft, doch der machte im letzten Moment einen Rückzieher. Die Prudential-Aktionäre hatten gegen den ihrer Meinung nach zu hohen Kaufpreis gewettert; schliesslich musste sich das Management dem Druck beugen. Nachverhandlungen mit AIG scheiterten.
Mit dem Geld, das bis zum Herbst hätte fliessen sollen, wollte AIG einen Teil seiner Schulden beim amerikanischen Steuerzahler begleichen. Dieser hatte den einst weltgrössten Versicherungskonzern in der Finanzkrise mit 182 Milliarden US-Dollar vor dem Untergang bewahrt und ist dafür nun Hauptanteilseigner.
Benmosche tauscht in Vorbereitung des AIA-Börsengangs den Chef der Tochtergesellschaft aus. Mark Tucker übernimmt das Ruder von Mark Wilson, der aber noch bis zum Jahresende an Bord bleibt, um einen sauberen Übergang hinzubekommen. Tucker war bis zum vergangenen Jahr ausgerechnet Chef von Prudential./das/DP/tw

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