Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

HAMBURG (awp international) - Das Berliner Immobilienunternehmen GSW drückt laut einem Pressebericht beim geplanten Börsengang aufs Tempo. GSW wolle bereits ab Mitte März im Zuge einer Roadshow um Investoren werben, berichtet die "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Die Erstnotiz sei noch in der ersten Aprilwoche geplant.
Den Angaben zufolge sollen Goldman Sachs und die Deutsche Bank den Börsengang als Konsortialführer begleiten, vier weitere Institute sollen die Vermarktung der Aktien unterstützen. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs waren schon im vergangenen Frühsommer mandatiert, als ein Börsengang der GSW noch auf der Zielgerade am mangelnden Investoreninteresse scheiterte.
Die Börsenpläne durchkreuzen könnte indes noch ein Verkauf der GSW, berichtet das Blatt. Vor allem die Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen sei an einem Kauf der GSW interessiert, die knapp 50.000 Wohnungen ausschliesslich in Berlin besitzt. Erst Anfang Februar hatte die GSW bekannt gegeben, sich bei sechs Banken neue Kredite über 875 Millionen Euro gesichert zu haben. Mit dem frischen Geld zerstreute das Unternehmen Befürchtungen, auf absehbare Zeit in Finanzierungsprobleme geraten zu können.
Zuletzt hatte die bereits börsennotierte Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen im November noch einmal betont, an einer Übernahme der GSW interessiert zu sein. Laut der Zeitung ist dieser Plan noch immer nicht vom Tisch. Die Eigentümer von GSW ? der Finanzinvestor Cerberus und der Goldman-Sachs-Fonds Whitehall ? wollten sieben Jahre nach der Übernahme von GSW von der Stadt Berlin Kasse machen. ?Ob sie das Geld an der Börse einsammeln oder einfach verkaufen, dürfte ihnen egal sein?, zitiert das Blatt einen Analysten./stb/edh

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???