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MÜNCHEN/DÜSSELDORF (awp international) - Kurz vor einem erwarteten Konzernumbau bei Siemens samt Börsengang der Lichttochter Osram sickern in Presseberichten immer mehr mögliche Details durch. Der Elektrokonzern wolle auch nach einem Börsengang dort massgeblichen Einfluss behalten, berichtet etwa das "Handelsblatt" am Montag und beruft sich auf Unternehmenskreise. Damit sei auch die Zustimmung der Arbeitnehmerseite bei der entscheidenden Aufsichtsratssitzung einfacher zu erreichen.
Nach Informationen aus Branchenkreisen wollte das Gremium am Montag zusammenkommen, um über die Neuordnung zu beraten. Siemens selbst wollte sich bislang nicht dazu äussern. Seit Tagen wird darüber spekuliert, dass der Aufsichtsrat unter anderem über den Börsengang von Osram entscheiden soll. Laut "Handelsblatt" ist dieser Schritt frühestens für den Herbst geplant. Es wäre einer der grössten Börsengänge seit mehreren Jahren in Deutschland. Osram machte zuletzt einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro.
WEITERER SEKTOR GEPLANT?
Der Aufsichtsrat soll dem Bericht zufolge zudem darüber entscheiden, ob neben den bisherigen Standbeinen Industrie, Energie und Medizintechnik ein vierter Sektor im Unternehmen geschaffen werden soll. Nach Informationen der Zeitung aus dem Umfeld von Siemens wird dieser Sektor voraussichtlich "Infrastructure and Cities" heissen und einen Jahresumsatz von knapp 20 Milliarden Euro machen.
Zusammen mit dem neuen Zuschnitt werde der bisher acht Mitglieder zählende Vorstand auf zehn erweitert, berichten übereinstimmend "Manager Magazin" und "Handelsblatt". Der bisherige Strategiechef, Roland Busch, ziehe in das Führungsgremium ein. Er übernehme die Leitung des neuen Sektors. Ebenfalls neu in den Vorstand kommt laut den Berichten Michael Süss als Chef des Industriesektors. Süss hat bislang den Bereich fossile Energie geleitet und solle die Nachfolge von Wolfgang Dehen antreten, der CEO des Börsenkandidaten Osram werde. Ausserdem werde es künftig im Siemens-Vorstand auch wieder einen Technologie-Vorstand geben. Diese Aufgabe übernehme Klaus Helmrich.
Der neue Sektor solle vor allem das rasch wachsende Geschäft mit den Riesenstädten der Welt bündeln - von der U-Bahn über intelligente Stromnetze bis zur Gebäudetechnik. Siemens sieht sich in diesen Geschäften als weltweiter Marktführer. Laut "Süddeutscher Zeitung" steht dabei die umweltfreundliche Stadtentwicklung ("Green City") im Vordergrund./ab/fin/stb/fn/tw

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