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Baar (awp) - Die IPS Innovative Packaging Solutions AG (vormals COS Computer Systems AG) weist für das erste Halbjahr 2010 einen Verlust von 3,0 Mio CHF aus, nach einem Minus von 0,4 Mio CHF im Vorjahr. Der Abschluss des im Zentrum eines "Reverse Takeover" stehenden Unternehmens bildet noch das frühere COS-Geschäft ab.
Umsatz und Bruttogewinn werden mit Null angegeben. Der EBIT betrug -1,5 (VJ -0,4) Mio CHF und der Verlust aus dem fortgeführten Geschäft 1,7 (VJ-Verlust 0,3) Mio CHF. Nach dem Entscheid, den Bereich Memory zu veräussern und vor der Sacheinlage der IPS Gruppe verbleibe Corporate, also die zentralen Finanz-, Verwaltungs- und Dienstleistungsaufgaben, als einziger fortgeführter Bereich, teilt das Unternehmen am Donnerstag im Halbjahresbericht mit.
Der Verlust im nicht-fortgeführten Geschäft, das neu auch den Bereich Memory umfasst, wird mit 1,3 (VJ-Verlust 0,06) Mio CHF ausgewiesen. Der Verkauf von Memory fand mit Wirkung zum 12. August an ein Management-Buyout-Team um den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Kurt Früh statt. Diese Veräusserung führte zu einem Verlust in Höhe von rund 2,5 Mio CHF, wobei laut IPS mit einer Earn-Out-Vereinbarung sichergestellt wurde, dass bei positivem Geschäftsverlauf der veräusserten Gesellschaften ein Teil des Verlusts wieder zurückgeführt wird.
Die patentierte Air0-Pack-Technologie stellt nun das wesentlichste Aktivum der Gruppe dar. Air0-Pack ist eine neuartige Technologie, um eine Wirkstofflösung in Kunststoff - statt wie heute gebräuchlich in Weissblech- oder Aluminiumdosen abzufüllen und mittels speziellem Druckkontrollsystem mit Luftdruck statt Treibmitteln abzugeben - mit konstantem und nicht abfallendem Druck. Damit befindet sich die Gruppe nach Einschätzung des Verwaltungsrats "in einer spannenden und vielversprechenden neuen Ausgangslage".
Im dritten Quartal 2010 wurde die Serienproduktion von Air0-Pack aufgenommen. Zum Ausblick schreibt das Unternehmen, die Aufbauphase der IPS-Gruppe dürfte noch bis und mit 2013 dauern, positive Ergebnisse seien ab 2014 zu erwarten.
Das Unternehmen hatte sich im Zuge der Generalversammlung vom 29. Juni von seiner Vergangenheit in der Informationstechnologie verabschiedet und zum Neustart in der Verpackungsindustrie angesetzt. Grossaktionär im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde Johannes Kelders mit 79% der IPS-Aktien. Aus rechtlicher Sicht hat zwar die Schweizer Gesellschaft das andere Unternehmen übernommen, börsenrechtlich ist es aber ein "Reverse Takeover".
Der ehemalige Verwaltungsrats-Präsident Kurt Früh erklärte im Anschluss an die Kapitalerhöhung seinen Rücktritt aus dem Gremium, wie auch VR-Mitglied Antoine Kohler. Der VR besteht neu aus Alexander Vogel (Präsident), Quint Kelders, Benno Zehnder und Daniel Gutenberg. Zudem wurde Quint Kelders zum CEO ernannt und Roger Nötzli als CFO bestätigt.
cc/ra

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