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BONN (awp international) - Das Immobilienunternehmen IVG hat das zweite positive Ergebnis in Folge erzielt und damit die Erwartungen am Markt übertroffen. Dabei halfen höhere Bewertungen im Kavernengeschäft (Speicherstätten für Erdöl und -gas) sowie Projektverkäufe im Segment Development, wie die im MDax gelistete Gesellschaft am Freitag in Bonn mitteilte. Das Unternehmen bekräftigte zugleich seine Jahresprognose eines positiven Ergebnisses. Vorbörslich stieg der IVG-Kurs um 4,4 Prozent.
"Das erneut positive Ergebnis im zweiten Quartal ist ermutigend und zeigt, dass IVG auf dem richtigen Weg ist. Jedoch kann das Ergebnis im ersten Halbjahr 2010 nicht einfach linear auf das Gesamtjahr fortgeschrieben werden, da die Märkte nach wie vor von Unsicherheit geprägt sind", sagte Unternehmenschef Gerhard Niesslein.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal von 127,6 auf 412,8 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging von 20 Millionen auf 84,4 Millionen Euro hoch. Unter dem Strich verdiente IVG 18 Millionen Euro, ein Jahr zuvor hatte an dieser Stelle noch ein Minus von 63 Millionen Euro gestanden.
Insgesamt zeigten sich zwar die Immobilien-Investmentmärkte überwiegend stabil, der Immobilien-Vermietungsmarkt blieb hingegen durchweg eher uneinheitlich, teilte IVG mit. Negative Bewertungen in den Segmenten Real Estate und Development konnten durch positive Wertänderungen im Segment Kavernen kompensiert werden. Das ehemalige Airrail-Center am Frankfurter Flughafen, das heute als The Squaire firmiert, weist weiterhin eine Vermietungsquote von rund 60 Prozent auf. Die Vermietungsquote insgesamt blieb mit 90,2 Prozent beinahe konstant.
Der Immobilienmarkt war im Zuge der Finanzkrise massiv unter Druck geraten. Es gab wenig Bewegung auf den Anlagemärkten, eine eingeschränkte Kreditvergabe und die Nachfrage auf den Mietmärkten ging so weit zurück, dass Leerstandsquoten stiegen und Mieten für Bürogebäude auch in Spitzenlagen fielen. Der IVG brachte dies zwei verlustreiche Jahre und die Erfordernis, das Geschäft drastisch umzubauen. Im ersten Quartal 2010 war das Unternehmen in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt, vor allem wegen der Neubewertung bei Kavernen. Dieses Geschäft mit Rohöl- und Erdgaslagerstätten wirkt sich dank stetiger Erträge risikomindernd für IVG aus./nmu/fn/tw

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