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PARIS (awp international) - Kurz vor dem Ende der Bewerbungsfrist für den Chefposten des IWF hat Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde den Entwicklungsländern im Fall ihrer Wahl mehr Mitspracherecht zugesagt. "Sie wollen alle besser beim Internationalen Währungsfonds vertreten sein und bessere Stimmrechte haben. Diese Reformen sollen auf jeden Fall fortgesetzt werden", sagte Lagarde der französischen Zeitung "Le Parisien" (Freitag). Sie sei zuversichtlich, dass sie eine gute Chance auf das Amt habe.
In den vergangenen Wochen hatte Lagarde zahlreiche Länder besucht, um für ihre Kandidatur zu werben. Während die Unterstützung der Europäer und der USA sicher scheinen, hielten sich insbesondere Indien und China zurück. Der Verwaltungsrat des IWF muss bis spätestens 30. Juni entscheiden.
Ein möglicherweise drohende Ermittlungsverfahren im Fall des früheren Adidas-Chefs Bernard Tapie bereite ihr keine Kopfschmerzen. "Es geht nicht darum, sich zu verteidigen. Wenn weiter ermittelt werden sollte, dann würde ich als Zeugin gehört werden", sagte Lagarde. "Ich müsste Informationen liefern und den Kontext erklären. Das habe ich bereits gemacht und werde es weiter tun, so lange es nötig ist", fügte sie hinzu.
Tapie hatte im Streit über den Verkauf von Adidas eine ungewöhnlich hohe Entschädigung aus der Staatskasse zugesprochen bekommen. Die französische Justiz will am Freitag entscheiden, ob ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch gegen die Ministerin eingeleitet wird.
Als erste Aufgabe für den Fall ihrer Wahl nannte sie, sich dem Verhältnis zu den Mitarbeitern zu widmen. "Wenn ich Generaldirektorin werde, dann wäre meine erste Mission, den 2500 Mitarbeitern Vertrauen wiederzugeben", sagte sie mit Blick auf den plötzlichen Abschied ihres Vorgängers Dominique Strauss-Kahn, der in den USA wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt ist. Sie hoffe auch, Strauss-Kahn so bald wie möglich zu treffen, um mit ihm über seine Erfahrungen an der IWF-Spitze zu sprechen./kol/DP/jkr

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