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IWF und Weltbank/Frankreich plädiert für Reform des globalen Währungssystems

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2010 - 09:05 publiziert

Washington (awp/sda/afd) - Frankreich will sich für eine Reform des internationalen Währungssystems einsetzen. Das derzeitige System sei "wenig effizient", sagte Wirtschaftsministerin Christine Lagarde am Donnerstagabend in Washington.
Eingriffe in die Währung wie etwa seitens der japanischen Zentralbank zeigten, dass eine bessere Koordinierung nötig sei, sagte Lagarde vor der Carnegie Stiftung. Frankreich erwägt vor diesem Hintergrund etwa den Schutz ärmerer Länder vor Einflüssen auf ihren Wechselkurs. Frankreich übernimmt im November turnusgemäss den Vorsitz der G20-Gruppe.
Mit einem Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs beginnen am Freitag in Washington die Jahrestagungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Im Zentrum steht die Entwicklung der Weltwirtschaft nach der Rezession. Weitere Themen sind die Regulierung der Finanzmärkte, der Abbau der Staatsdefizite und die globalen Handelsungleichgewichte.

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