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WASHINGTON (awp international) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) spricht sich für deutlich weniger Einfluss von Ratingagenturen und ihre Bewertungen der Kreditwürdigkeit von Ländern aus. "Weil Ratings in verschiedenen Regeln, Regularien und Auslösemechanismen eingebettet sind, können Herabstufungen zu destabilisierenden Folgeeffekten führen", heisst es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie.
"Die Politik solle auf die Abschaffung von Regeln und Regularien hinarbeiten, die Kauf- oder Verkaufsentscheidungen starr an Ratings binden", fordern die Experten des Fonds. Privaten Investoren und Geldmanagern sollte überdies davon abraten werden, den Bewertungen "mechanisch" zu folgen, heisst es in vorab veröffentlichten Auszügen des IWF-Berichts zur Stabilität der globalen Finanzmärkte. Der Report wird kommende Woche zur Jahrestagung von Weltwährungsfonds und Weltbank in Washington komplett vorgestellt.
Ratingagenturen beurteilen die Kreditwürdigkeit von grossen Schuldnern wie Staaten und Unternehmen. Die Benotungen werden von Regierungen, Zentralbanken, Banken, Versicherern oder Rentenfonds genutzt. Den Agenturen wird vorgeworfen, vor der Finanzkrise nicht nur die Risiken hochkomplexer Finanzprodukte unterschätzt, sondern jüngst auch die Kreditkosten von Euro-Schuldnerländern wie Griechenland, Spanien und Portugal erheblich in die Höhe getrieben zu haben.
Die prekäre Finanzlage von Irland und Portugal hatte erst in den vergangenen Tagen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen der beiden Euro-Länder auf Rekordhöhen getrieben. Händler begründeten die Entwicklung vor allem mit der Sorge, führende Ratingagenturen könnten die Kreditwürdigkeit der Länder weiter herabstufen./fb/DP/jsl

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