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Tokio (awp/sda) - Die Arbeiter im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in Japan haben am Donnerstag weiter Stickstoff in das Reaktorgehäuse von Kraftwerksblock 1 gefüllt. Damit wollen sie verhindern, dass es in den zerstörten Reaktorgebäuden erneut zu Wasserstoff-Explosionen wie kurz nach der Havarie kommt.
Seit Beginn der Einspeisung sei der Druck in dem Reaktorbehälter gestiegen, das Gas habe sich offenbar gut ausgebreitet, teilte der Betreiber Tepco am Donnerstag mit. Um insgesamt 6000 Kubikmeter Stickstoff einzuspeisen, sollte die als "Präventionsmassnahme" eingestufte Massnahme sechs Tage dauern.
Im Reaktor 1 hatte sich laut Tepco wahrscheinlich sehr viel Wasserstoff angesammelt, so dass die Gefahr einer Explosion wie am 12. und 14. März bestand. Nach Angaben eines Unternehmenssprecher plant Tepco, in den kommenden Wochen Stickstoff auch in die Reaktoren 2 und 3 zu pumpen.
Eine unmittelbare Explosionsgefahr bestehe aber derzeit nicht, hatte die Atomsicherheitsbehörde NISA am Vortag über die Medien wissen lassen.

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