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FRANKFURT (awp international) - Japanische Chiphersteller haben ihre Produktion während des Erdbebens im ganzen Land heruntergefahren. Bei den geringsten Erderschütterungen werden die Maschinen sofort und automatisch angehalten und die gesamte Produktion gestoppt, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Mittwoch berichtet. Eine Wiederaufnahme der Fertigung in Japan stehe nicht auf der Agenda. Die Fabriken müssten erst auf Schäden untersucht werden, denn für die Herstellung von Chips sind Fabrikhallen notwendig, die quasi staubfrei sein müssen. Untersuchungen dieser Art können Wochen und Monate dauern.
Nach Einschätzung vieler Branchenanalysten und Industrievertreter werden die Folgen des Bebens zu Lieferengpässen und Preiserhöhungen für Komponenten elektronischer Geräte wie Computer oder Mobiltelefonen führen. "Das Beben wird in den nächsten Quartalen wohl ziemlich grosse Folgen für diese Industrie haben", zitiert die Zeitung Len Jelinek, Marktbeobachter vom Analystenhaus IHS iSupply. Es könnte laut Jim Handy von Objective Analysis kurzfristig zu enormen Preisausschlägen kommen.
Japanische Chiphersteller zählen zu den wichtigsten Herstellern und Lieferanten. Sie machen ein Fünftel des Branchenumsatzes von insgesamt 300 Milliarden Dollar auf der Welt aus. Auch Telekomausrüster sind auf Lieferungen aus Japan angewiesen. Das schwedische Unternehmen Ericsson sieht zwar im ersten Quartal keine Auswirkungen des Erdbebens in Japan auf sein Geschäft. Effekte auf die Versorgung mit Chips und Komponenten dürften jedoch nicht ausbleiben. Noch sei es zu früh, deren Ausmasse abzuschätzen./fn/stb

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