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Tokio (awp/sda/dapd/dpa) - In einem Block des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima 1 könnte Vermutungen zufolge der Reaktorkern beschädigt sein. Ein Sprecher der Atomsicherheitsbehörde sagte am Freitag, in Block 3 der Anlage "könnte etwas beschädigt worden sein".
Daten deuteten darauf hin, das "gewisse Funktionen der Sicherheitshülle" noch erhalten seien. Beobachter schlossen aus der Äusserung, dass der Schaden am Reaktorkern entstanden sein könnte, das Ausmass aber begrenzt wäre.
Der Schaden könnte auch an anderen Teilen entstanden sein, etwa an Rohrleitungen oder dem Abklingbecken, erklärten Behördenvertreter. Sollte tatsächlich der Reaktorkern betroffen sein, könnte die Radioaktivität in der Umgebung des Kraftwerks deutlich ansteigen.
Im benachbarten Turbinengebäude des Reaktorblocks 3 waren drei Arbeiter einer 10'000fach erhöhten Radioaktivität ausgesetzt gewesen.
Dies deute entweder auf eine partielle Kernschmelze mit einer Beschädigung des Reaktorbehälters hin oder auf eine Überhitzung des Abklingbeckens für abgebrannte Kernbrennstäbe, hiess es am Freitag von Seiten der Sicherheitsbehörde.
Ein Schaden am Reaktorkern könnte entstanden sein, als am 14. März eine Wasserstoffexplosion einen Teil der äusseren Sicherheitshülle von Block 3 sprengte. In dem Reaktor lagern 170 Tonnen Brennstäbe.

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