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PERTH (awp international) - Eisenerz wird nach Einschätzung des Bergbaukonzerns Rio Tinto wegen der Japan-Katastrophe noch knapper werden. Sobald der Wiederaufbau beginne, werde die Nachfrage für Erz und Stahl wieder anziehen, sagte der Eisenerzchef des Unternehmens, Sam Walsh, am Dienstag in Australien. "Es steht ein gewaltiger Wiederaufbau an, dessen Grösse wir derzeit nur ansatzweise erahnen können." Die derzeitige Preisschwäche werde daher nur von kurzer Dauer sein.
Seit den Rekordständen von Mitte Februar ist der Eisenerzpreis an den Spotmärkten um 15 Prozent gesunken. Grund dafür war vor allem eine geringere Nachfrage aus China, wo die Regierung versucht, das Wirtschaftswachstum etwas zu drosseln. Die Katastrophe in Japan verstärkte die Abschwächung der Preise, da viele japanische Stahlhersteller ihre Produktion wegen grosser Zerstörungen und der Energieknappheit einstellen mussten und deshalb weniger Eisenerz nachfragen.
"Das Erdbeben und der Tsunami in Japan treffen uns in vielfältiger Weise", sagte Walsh. Neben der geringeren Nachfrage seien auch einige Zulieferer für die schweren Bergbaumaschinen betroffen. Das könne dazu führen, dass einige neue Projekte in Verzug gerieten, weil etwa Reifen für Lastwagen oder Teile für die Riesenbagger fehlten. Das könne das Angebot künftig zusätzlich verknappen.
Bereits zu Jahresbeginn hatten Wirbelstürme in Australien die Förderung eingeschränkt. "Wir nehmen gerade erst wieder Fahrt auf", sagte Walsh. Die genauen Auswirkungen der Naturkatastrophen werde der Konzern mit seinem Produktionsbericht zum ersten Quartal zusammenfassen./RX/enl/dct/wiz

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