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Tokio (awp/sda/rtd) - Das Angebot von Siliziumscheiben zur Produktion von Computerchips könnte ab Mai knapp werden. Grund dafür sind vor allem die erdbebenbedingten Produktionsausfälle im grössten Wafer-Werk des japanischen Herstellers Shin-Etsu Chemical und Werk des US-Konzerns MEMC in Japan.
"Die meisten Kunden haben genug Bestände für April. Ab Mai könnten sie aber Probleme bekommen", sagte ein Experte des Marktforschungsunternehmens IHS iSuppli am Montag. Er rechnet mit Preiserhöhungen von 20 bis 30 Prozent.
Beide Unternehmen haben bislang nicht mitgeteilt, wann die Herstellung wieder aufgenommen werden kann. Sie produzieren Schätzungen zufolge 20 bis 30 Prozent des weltweiten Bedarfs an Standard-Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 Millimeter.
Da vor der Katastrophe aber mehr produziert wurde als benötigt und daher die Lagerbestände relativ hoch sein dürften, gehen Analysten davon aus, dass die Branche nur kurzfristig belastet wird. Vor allem kleinere Chiphersteller, die sich ein Lager nicht leisten könnten, wären betroffen.

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