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JP Morgan legt die Messlatte hoch

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2010 - 13:20 publiziert

NEW YORK (awp international) - Die Bilanzsaison bei den US-Banken beginnt mit einer dicken Überraschung: Der führende Finanzkonzern JP Morgan Chase hat im ersten Quartal weit mehr verdient als erwartet. Der Gewinn lag unterm Strich bei 3,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte JP Morgan 2,1 Milliarden Dollar erreicht. Bankchef Jamie Dimon zeigte sich am Mittwoch ungewohnt optimistisch: "Wir glauben, die Erholung wird anhalten." Die Aktie sprang vorbörslich um 2 Prozent hoch.
JP Morgan gehört zu den Gewinnern der Finanzkrise. In einer Zeit, in der anderen Instituten reihenweise das Geld ausging, schrieb der weit verzweigte Konzern noch solide Gewinne. Er kaufte die angeschlagene Investmentbank Bear Stearns sowie die zusammengebrochene Sparkasse Washington Mutual und stieg so zur unangefochtenen Nummer eins an der Wall Street auf. Auch jetzt war es wieder das Investmentbanking, das die Gewinne lieferte.
JP Morgan setzt die Massstäbe für die anderen Institute. Am Freitag zieht die Bank of America Bilanz, in der Woche darauf folgen unter anderem die Citigroup , Goldman Sachs und Wells Fargo. Die Börsianer schauen vor allem darauf, wie sehr die Kreditausfälle die Banken belasten. Denn viele Schuldner bleiben wegen der Krise ihre Raten schuldig. Auch JP Morgan musste hier kräftig einstecken./das/DP/he

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