Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Julius Bär hat in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres "solide" Neugeldzufluss verzeichnet und seine Bruttomarge verbessert. Die verwalteten Kundengelder stiegen im Vergleich zu Ende 2010 um 2% auf 173 Mrd CHF, wie die Privatbankengruppe am Donnerstag in ihrem Zwischenbericht für die Periode bis Ende April mitteilte.
Die Zunahme der verwalteten Vermögen sei primär von den weiterhin "soliden" Nettoneugeldzuflüssen sowie der "leicht" positiven Marktentwicklung geprägt gewesen, heisst es weiter. Demgegenüber sei die Vermögensbasis von der Währungsentwicklung weiterhin zurückgebunden worden. So habe der die Dollarabwertung den Effekt aus der Aufwertung des Euros mehr als wettgemacht.
Die annualisierte Wachstumsrate beim Neugeld lag gemäss Julius Bär "deutlich innerhalb" des mittelfristigen Zielbereichs von 4 bis 6%. Stärker gewachsen sind dabei weiterhin die Wachstumsmärkte, während die Zuflüsse in Westeuropa langsamer wuchsen. Starke Geldzuflüsse verzeichnete zudem das lokale Privatkundengeschäft in Deutschland.
Verbessern konnte sich das Institut auch bei der Marge. So habe sich die in den ersten vier Monaten erzielte Bruttomarge gegenüber dem zweiten Halbjahr 2010 verbessert. Die für das Gesamtjahr erzielte Marge von 105 BP sei - unterstützt von leicht höheren Kundentransaktionen - "geringfügig" übertroffen worden.
Zurückgebunden wurde das Institut durch den starken Franken auch bei der Cost/Income-Ratio. Dennoch verbesserte sich die Rate verglichen mit den im zweiten Halbjahr 2010 erzielten 67,7%.
Die Tier 1-Ratio wird per Ende März mit rund 22% nach 23,8% per Ende 2010 ausgewiesen.
Gleichzeitig teilte die Gruppe mit, dass das bereits angekündigte Aktienrückkaufprogramm am 23. Mai 2011 lanciert werden soll.
Mit den Zahlen zu den verwalteten Vermögen hat die Bank die Erwartungen der Marktbeobachter nicht ganz getroffen. Im Durchschnitt haben von AWP befragte Analysten mit AuM von 174,8 Mrd CHF gerechnet.
Zum Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf machte das Institut in der Mitteilung keine Angaben.
pf/ra

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???