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KASSEL (awp international) - Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat getrieben durch eine Nachfrageerholung bei Düngemitteln und ein sehr starkes Salzgeschäft Umsatz und Gewinn 2010 kräftig gesteigert. Auch für das laufende Jahr zeigte sich der Konzern etwas optimistischer und hob die Umsatzprognose leicht an. Angesichts der sich zum Jahresende und im Laufe des ersten Quartals abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen dürfte der Umsatz 2011 "spürbar" ansteigen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag in Kassel mit. Bisher war ein moderater Anstieg erwartet worden. 2010 schnellte der Umsatz um knapp 40 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro in die Höhe, während sich das operative Ergebnis mit 727 (Vorjahr: 238) Millionen Euro verdreifachte. Den Aktionären winkt eine auf 1,00 (0,20) Euro erhöhte Dividende.
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch 2011 ein gutes Jahr für die K+S Gruppe wird", sagte Konzernchef Norbert Steiner laut Mitteilung. Die weltweite Düngemittelnachfrage dürfte weiter steigen und im Salzgeschäft sei nach dem Spitzenjahr 2010 von einem insgesamt stabilen Geschäftsvolumen auf hohem Niveau auszugehen. Er stellt für 2011 mit rund 7,0 Tonnen ein stabiles Kali-Absatzvolumen in Aussicht. Der Festsalzabsatz dürfte bei 22 bis 23 (2010: 22,5) Millionen Tonnen liegen. Er geht dabei von anhaltend attraktiven Agrarpreisen aus. Die Aktien legten vorbörslich um 0,65 Prozent auf 55,61 Euro zu. Händler und Analysten zeigten sich in ersten Reaktionen von der Bilanz und auch vom Ausblick positiv überrascht.
STARKES AUFTAUSALZGESCHÄFT IN EUROPA
Das operative Ergebnis und der bereinigte Gewinn nach Steuern dürften 2011 deutlich steigen, bekräftigte Steiner. Dies hänge in erster Linie mit dem zu erwartenden deutlich höheren Ergebnis bei Kali- und Magnesiumprodukten sowie einer moderaten (bisher: spürbaren) Verbesserung des operativen Ergebnisses bei Stickstoffdüngemitteln zusammen. Das operative Salzergebnis dürfte hingegen moderat (bisher: deutlich) zurückgehen.
K+S blicke auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, hiess es. Eine deutliche Erholung der Düngemittelnachfrage und ein sehr starkes Salzgeschäft auch wegen der erstmaligen ganzjährigen Einbeziehung von Morton Salt sorgte 2010 für einen Umsatz- und Gewinnsprung. Im Krisenjahr 2009 hatten sich viele Landwirte wegen sinkender Preise für Agrarprodukte mit Düngemitteln stark zurückgehalten. Entsprechend war der Absatz bei kräftig sinkenden Preisen eingebrochen. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder deutlich verbessert.
ZURÜCKHALTUNG DER LANDWIRTE VERFLOGEN
Der in der zweiten Jahreshälfte 2010 einsetzende starke Anstieg der internationalen Getreidepreise und die damit einhergehende verbesserte Einkommenssituation der Landwirte habe die sich in der ersten Jahreshälfte erholende Düngemittelnachfrage zusätzlich begünstigt, hiess es. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Bewertungsveränderungen von Derivaten (insbesondere zur Absicherung von Wechselkursrisiken) (EBIT I) verdreifachte sich. Der Gewinn schnellte auf 449 (96) Millionen Euro in die Höhe.
Dabei profitierten die Kasseler auch von einer hohen Streusalznachfrage in Europa. Der aussergewöhnliche starke und flächendeckende Winter in Europa habe vor allem im ersten und vierten Quartal 2010 zu einer enormen Nachfrage geführt. Während der langfristige Durchschnitt und damit das Absatzbudget für die europäische K+S-Salztochter esco bei knapp zwei Millionen Tonnen Streusalz liege, sei 2010 allein hier mehr als das Doppelte verkauft worden. Das Auftausalzgeschäft in Nordamerika sei 2010 hingegen etwas hinter dem langfristigen Durchschnitt zurückgeblieben./jha/ksb/wiz

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