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(Ergänzt um weitere Details zu den Segmenten und Geschäftsgang)
Rümlang (awp) - Der Sicherheitskonzern Kaba hat die Folgen der Wirtschaftskrise weitgehend abgeschüttelt. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/10 ging zwar insgesamt zurück, zeigte jedoch in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung. Unter dem Strich resultierte ein um nahezu ein Viertel höherer Reingewinn. Die Aktionäre sollen mit einer deutlich erhöhten Dividende von dem Ergebnis profitieren.
Fremdwährungseffekte stellten im Geschäftsjahr (per 30.6.) die Hauptbelastung bei den gesunkenen Verkaufserlösen dar. Der Umsatz ging um 3,1% auf 1'130,0 Mio CHF zurück, er nahm organisch um 0,4% ab, wie der als spätzyklisch geltende Konzern am Mittwoch mitteilte. Die beiden Halbjahre zeigten dabei eine unterschiedliche Tendenz. Nach einem schwächeren ersten Semester kehrte Kaba in der zweiten Jahreshälfte mit einem organischen Umsatzplus von 4,2% wieder auf den Wachstumspfad zurück.
Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte um 8,0% auf 139,8 Mio CHF und die EBIT-Marge lag bei 12,4 (11,1)%. Die EBIT-Marge vor Restrukturierungskosten übertraf mit 13% den Wert des Rekordjahres 2007/2008 von 12,6%. Die hohe EBIT-Marge sei darauf zurückzuführen, dass die Kapazitäten bereits bei Rezessionsbeginn abgebaut und die Kosten gesenkt wurden.
Der Konzerngewinn stieg um nahezu ein Viertel auf 86,9 Mio CHF. Die Nettoverschuldung ging um 92,5 Mio CHF auf 232,7 Mio zurück.
Im Business Segment Access + Data Systems, dem umsatzstärksten Bereich, gingen die Verkäufe organisch um 2,7% auf 593,8 Mio CHF zurück. Das EBIT vor Restrukturierungskosten reduzierte sich um 11% auf 79,7 Mio CHF. Die EBIT-Marge lag mit 13,4% (14,2%) über dem Konzerndurchschnitt. In Europa verringerte sich der Umsatz organisch um 1,3% auf 425,4 Mio CHF. Von Januar bis Juni 2010 seien jedoch bereits wieder organische Wachstumsraten verzeichnet worden. In Amerika verminderte sich der Umsatz organisch um 9,3% auf 140,5 Mio CHF, da sich der Hotelsektor mit Investitionen in Hotelschliesssysteme zurückhielt.
Die Verkäufe im Business Segment Industrial Locks reduzierten sich organisch um 1,7% auf 169 Mio CHF. Die Nachfrage in den USA nach asiatischen OEM-Produkten löste in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres habe zu einem organischen Wachstum von 14,1% geführt. Das EBIT vor Restrukturierungskosten erreichte 48,9 (41,2) Mio CHF.
Im Business Segment Key Systems stieg der Umsatz organisch um 4,3% auf 201,1 Mio CHF. Einer Abnahme um 3,3% im ersten Halbjahr stand eine Zunahme um 12,2% im zweiten Halbjahr gegenüber.
Die Sparte Door Automation verzeichnete ein Umsatzplus von 3,0% auf 182,1 Mio CHF und eine Zunahme des EBIT vor Restrukturierungskosten um 58,2% auf 17,4 Mio CHF.
Eine Dividende von 7,00 (4,70) CHF sollen die Anteilseigener nach diesem Ergebnis erhalten. Zudem wird der Generalversammlung vom 19. Oktober 2010 die Neuschaffung eines genehmigten Aktienkapitals von 380'000 Aktien beantragt. Es ersetzt das genehmigte Kapital vom 22. Oktober 2008, das per 21. Oktober 2010 verfällt.
Nach Darstellung des Managements stützt der insgesamt positive Verlauf der zweiten Hälfte des Berichtsjahrs die Visibilität der Gruppe und berechtigt zur Annahme, dass das Geschäftsjahr 2010/2011 im Zeichen neuen Wachstums stehen wird. Mit Umsatzwachstum dürfte sich die EBIT-Marge 2010/2011 weiter verbessern. Kaba geht davon aus, dass der Free Cashflow anhaltend hoch bleibt und einen weiteren Verschuldungsabbau ermöglicht.
ps/rt

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