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Zürich (awp/sda) - Der Sicherheitstechnik-Konzern Kaba hat im Geschäftsjahr 2009/2010 den Konzerngewinn um 23% auf 86,9 Mio CHF gesteigert. Das Ergebnis ist hauptsächlich auf Umstrukturierungen zurückzuführen. Analysten reagierten erfreut.
Den Betriebsgewinn (EBIT) konnte Kaba im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr trotz kleinen Umsatzeinbussen um 8% auf 139,8 Mio CHF steigern. Im vorhergehenden Geschäftsjahr hatte das Unternehmen noch einen Einbruch seines operativen Ergebnisses um einen Fünftel erlitten.
Der Umsatz von Kaba sank um 3,1% auf 1,13 Mrd CHF. Seit Januar sei aber eine Erholung der seit zwei Jahren schrumpfenden Verkäufe sichtbar, sagte Konzernchef Rudolf Weber am Mittwoch vor den Medien in Zürich.
Der Umsatz wurde im wesentlichen durch Fremdwährungseffekte gedrückt. Lässt man diese ausser Acht, hätte Kaba den Umsatz mit praktisch auf Vorjahresniveau (-0,4%) halten können.
Weber bezeichnete diesen moderaten Rückgang - angesichts der Marktlage - als erstaunlich. Dies zeige, dass das Geschäft von Kaba ziemlich rezessionsresistent sei. Der starke Franken belaste das Kaba-Ergebnis zwar, das Unternehmen sei aber nicht überdurchschnittlich davon betroffen.
So würden die Umsätze der Produktionsstandorte im Ausland jeweils in der gleichen Währung erzielt, in der auch die Kosten anfielen. Und auch die Fabriken in der Schweiz seien hauptsächlich auf den Binnenmarkt ausgerichtet.
Die Aktionäre können sich freuen: Kaba will die Dividende von 4,70 auf 7 CHF pro Titel erhöhen. Möglich wird die Dividendenerhöhung nicht nur wegen der besseren Profitabilität, sondern auch, weil die Unternehmensführung die nahe Zukunft positiv einschätzt.
Dank der Restrukturierungen werde Kaba von einem allfälligen Wirtschaftswachstum überproportional profitieren können, sagte Weber. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 10% der Stellen gestrichen.
Andererseits sieht Kaba vor allem in Asien, vornehmlich in China und Indien, grosse Wachstumschancen. Auch in Südamerika sieht Kaba Wachstumspotential, jedoch auf tieferem Niveau. Ebenso möchte der Sicherheitskonzern mit Zukäufen weiter wachsen. Konzernchef Weber glaubt, noch im Verlauf des laufenden Geschäftsjahres einen Zukauf abschliessen zu können.
Obwohl Kaba mit seinem Ergebnis die Markterwartungen übertroffen hat, fielen die Aktien am Mittwoch zunächst ins Minus. Am Nachmittag gewannen die Titel aber wieder deutlich an Wert und notierten bei Handelsschluss um 1,4% im Plus auf 313 CHF.

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