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KLIMAGIPFEL/Diskussion um konkrete Klimaziele

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2009 - 19:30 publiziert

Kopenhagen (awp/sda/dpa) - Staats- und Regierungschefs führender Länder haben am Freitagabend beim Kopenhagener UNO-Klimagipfel Verhandlungen über konkrete Reduktionsziele und Finanzhilfen aufgenommen.
Die Verhandlungsgrundlage für die etwa 25 "Chefs" einer Kerngruppe sieht vor, dass die Industrieländer bis 2050 ihren Kohlendioxid-Ausstoss um mindestens 80% reduzieren sollen.
Das Papier erwähnt ausserdem "gemeinsame oder individuelle" Reduktionsziele bis 2020. Diese sollen bis dahin eine noch nicht bezifferte Gesamt-Verringerung ergeben, die sich auf die Basisjahre 1990 und 2005 bezieht.
Mit dem Referenzjahr 1990 würde der EU Rechnung getragen werden, deren CO2-Ausstoss in den 1990er Jahren gesunken ist. 2005 trüge unter anderem den USA und Japan Rechnung, deren Emissionen stiegen.
Das Dokument beziffert die Anschubfinanzierung für Klimamassnahmen in den Entwicklungsländern auf 30 Milliarden Dollar von 2010 bis 2012. Insgesamt sollten die Industriestaaten jährlich bis zu 100 Milliarden Dollar an Langfristfinanzierung aufbringen. Die Erderwärmung soll auf maximal zwei Grad begrenzt werden.
Die Klimaziele grosser Schwellenländer wie China sollten auf nationaler Ebene überprüft werden. Die Übereinkunft solle 2016 überprüft werden mit Blick auf die Möglichkeit, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dies hatten vor allem kleine Inselstaaten gefordert, die vom Anstieg der Meeresspiegel bedroht sind.

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