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Dierikon (awp) - Die Komax Holding AG ist im abgelaufenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen weist für 2010 einen EBIT von 29,1 (VJ Verlust von 22,7) Mio CHF. Der Reingewinn betrug 17,8 Mio CHF nach einem Minus von 19,8 Mio, wie die Gesellschaft am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.
Das Gruppenergebnis sei durch einmalige Steuereffekte und einen durch den starken Franken begründeten höheren Finanzaufwand belastet worden.
Nach einem Verzicht im Vorjahr sollen die Aktionäre dank des verbesserten Ergebnisses wieder in den Genuss einer Dividende kommen. Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung von 2,00 CHF (steuerfrei) je Titel vor.
Mit den vorgelegten Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen des Marktes insbesondere auf Ebene Reingewinn nicht erreicht. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 30,4 Mio CHF sowie einen Reingewinn von 21,7 Mio CHF prognostiziert.
Bereits im Januar publizierte Komax den provisorischen Umsatz für 2010. Nach endgültigen Zahlen stiegen die Erlöse um 61% auf 340,2 Mio CHF.
Die für die Gruppe relevanten Märkte hätten sich im Berichtsjahr erfreulich entwickelt. Den grössten absoluten Wachstumsbeitrag habe die Business Unit Wire geleistet. Der Bereich profitierte von der starken Marktstellung und vom Aufschwung der Automobilindustrie sowie von deren Zulieferern, die in Erwartung der wirtschaftlichen Erholung bereits 2010 in zusätzliche Produktionsmittel investierten, so die Mitteilung.
Für das laufende Jahr gibt sich die Gruppe recht zuversichtlich. Die relevanten Märkte hätten sich weitgehend erholt und scheinen auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Dank der starken Marktstellung, dem innovativen Produktportfolio, der marktorientierten Organisation sei die Gruppe bestens gerüstet und blicke mit Zuversicht in die Zukunft.
Für die Business Unit Wire rechnet Komax für die ersten sechs Monate des Jahres 2011 mit einem Umsatz und einem Betriebsergebnis im Rahmen des ersten Semesters 2010.
Bei Komax Solar wird im ersten Halbjahr ein im Vergleich zur Vorjahresperiode stark verbessertes Ergebnis erwartet.
Komax Medtech sei mit einem guten Auftragsbestand ins Jahr 2011 gestartet. In Anbetracht des Bestellungseingangs sowie des aktuellen Auftragsbestands rechnet die Gruppe für das erste Halbjahr 2011 mit einem Ergebnis, das über dem Niveau der ersten sechs Monate des Vorjahres liegt.
In einer separaten Mitteilung kündigte Komax am Dienstag an, dass die Zusammenarbeit mit SLE quality engineering verstärkt werden soll. In diesem Zusammenhang erwerbe Komax eine Minderheitsbeteiligung von 30% an SLE quality engineering.
SLE quality engineering hat ihren Sitz im deutschen Grafenau und beschäftigt rund 35 Mitarbeitende.
gab/ps

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