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ECHING (awp international) - Der Minicomputer-Hersteller Kontron hat 2010 den Umsatz stärker gesteigert als zuletzt erwartet. Wegen des forcierten Umbaus des Unternehmens lag der operative Verlust mit fünf Millionen Euro am unteren Ende der zuletzt von Kontron in Aussicht gestellten Spanne. Im vergangenen Jahr sei der Erlös um mindestens 6,6 Prozent auf über 500 Millionen Euro gestiegen, teilte das im TecDax notierte Unternehmen am Freitag in Eching mit. Damit setzte Kontron im vergangenen Jahr mehr um als 2008 - dem bisherigen Rekordjahr des Unternehmens.
Das Geschäft habe sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte positiv entwickelt. Im vierten Quartal kam das Echinger Unternehmen auf den Rekordumsatz von zirka 160 Millionen Euro - ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres. Kontron-Chef Ulrich Gehrmann will sich jedoch damit nicht zufrieden geben und drückte bei der Sanierung noch einmal aufs Tempo. Das Unternehmen war im zweiten und dritten Quartal unter anderem wegen eines Betrugsfalls in Malaysia in die roten Zahlen gerutscht.
Im Gesamtjahr werde deshalb der Verlust vor Zinsen und Steuern bei rund fünf Millionen Euro liegen und damit trotz des höher als erwartet ausgefallenen Umsatzes im vierten Quartal nicht besser als im Oktober angekündigt. Damals hatte Kontron angekündigt, dass der EBIT-Verlust bis zu fünf Millionen Euro betragen wird. 2009 verdiente Kontron vor Zinsen und Steuern 30,1 Millionen Euro. "Das Wachstum im vierten Quartal führte zu keiner weiteren Belastung der Liquidität der Kontron-Gruppe", hiess es in der Mitteilung. Zum Jahresende sei der Nettobarbestand der Gruppe wieder positiv gewesen./zb/he

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