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(Die Dividende beträgt 33 CHF und nicht wie irrtümlich gemeldet 30 CHF)
Zürich (awp) - Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im Geschäftsjahr 2010 im operativen Geschäft zulegen können. Die Gewinnzahlen sind allerdings erneut durch verschiedene ausserordentliche Faktoren geprägt. So fielen substanzielle Kosten für die IT-Migration an, während andererseits die hohen Aufwendungen des Jahres 2009 für die Ausfinanzierung der Pensionskasse wegfielen.
Unter dem Strich fiel der Bruttogewinn mit 186,9 Mio CHF um 26,9% höher aus als im Vorjahr, wie die Kantonalbank am Freitag mitteilte. Bereinigt um die Sondereffekte "IT-Migration" und "Pensionskasse" lag er dagegen um 4,5% unter dem Vorjahr. Den Jahresgewinn verbesserte das Institut um 2,9% auf 108,9 Mio CHF. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 33 CHF je BLKB-Zertifikat erhalten.
Die wichtigste Ertragskomponente, den Erfolg aus dem Zinsengeschäft, konnte die Bank im vergangenen Jahr bei gestiegenen Ausleihungen um 1,1% auf 271,3 Mio CHF verbessern. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg um 0,9% auf 68,7 Mio CHF, wobei vor allem die von der BLKB selbst verwalteten Produkte dazu beigetragen hätten, wie die Bank schreibt. Im Handelsgeschäft erwirtschaftete die Bank 15,3 Mio CHF (+2,9%).
Unter dem Strich lag der Betriebsertrag mit 361,4 Mio CHF aber dennoch um 2% tiefer als im Vorjahr. Dafür verantwortlich waren ein Rückgang im Erlös aus verkauften Liegenschaften, aber auch ein tieferer Beteiligungsertrag nach dem Verkauf der AAM Privatbank an die Basler Kantonalbank (BKB).
Der Geschäftsaufwand weist aufgrund der ausserordentlichen Einflüsse insgesamt einen Rückgang von 21,2% auf 174,4 Mio CHF auf. Der Personalaufwand reduzierte sich um über einen Drittel, nachdem die Bank 2009 noch 60 Mio CHF für die Ausfinanzierung der Pensionskasse aufgewendet hatte. Dagegen nahm der Sachaufwand um gut 15% zu, was vor allem von den Kosten für die IT-Migration in der Höhe von 10,7 Mio CHF beeinflusst war. Die Cost/Income-Ratio ohne Sonderaufwand liege mit 43,3% im Zielkorridor, schreibt die BLKB.
Die Kantonalbank erhöhte auch 2010 ihre Ausleihungen an Private wie an Firmen weiter. Die wichtigste Kategorie, die Hypothekarforderungen, stiegen um 3,6% auf 13,7 Mrd CHF. Erneut trugen auch die Kunden mehr Geld zur BLKB: Die Spar- und Anlagegelder erhöhten sich um 6,6% auf 8,1 Mrd CHF.
Bezüglich Eigenkapital ist die Lage der BLKB laut den vorgelegten Zahlen komfortabel: So liegt der Eigenkapitaldeckungsgrad bei 209,4% und damit klar über den Finma-Anforderungen von 120%. Die Kernkapitalquote (Tier I) beläuft auf 16,8%.
Wie die BLKB weiter mitteilte, stellt sich der Präsident des Bankrats, Wilhelm Hansen, für die neue Amtsperiode ab 1. Juli 2011 nicht mehr für das Präsidium zur Verfügung. Für seine Nachfolge schlägt der Bankrat dem Regierungsrat Elisabeth Schirmer-Mosset vor. Die Unternehmerin ist seit 2000 Mitglied der Bankrats. Des weiteren tritt Bankratsmitglied Paul Hug auf Ende der Amtsperiode zurück.
Für 2011 erwartet die BLKB weiterhin Unsicherheit und volatile Märkte, sie ist aber nach eigenen Angaben gut ins laufende Jahr gestartet. Insgesamt geht sie für 2011 von einem Ergebnis leicht über Vorjahreshöhe aus, wobei sie vor im Anlage- und Firmenkundengeschäft weitere Fortschritte erwartet.
tp/ra

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