Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

(Korrigert wurde der 5. Abschnitt. Richtigerweise hat Enigma die Führung bei Inghams übernommen)
Zürich (awp) - Hotelplan-Chef Hans Lerch erwartet für die Migros-Reisetochter im kommenden Jahr wieder richtig schwarze Zahlen. "Unser EBIT wird 2010 noch rot sein, aber wir werden wesentlich besser dastehen", sagte Lerch in einem Interview mit der "Handelszeitung" am Mittwoch. Schwarze Zahlen unter dem Strich erwartet der CEO für das Jahr 2011. Die Basis für den Turnaround sei gelegt.
Im Heimatmarkt Schweiz verlaufe das Geschäft allerdings noch durchzogen. "Hotelplan Suisse muss nochmals einen tieferen Umsatz verkraften, verdient allerdings nicht nur relativ sondern auch absolut mehr", so Lerch. Man sei auf dem Weg der Besserung, auch wenn der Markt in Europa weiter schwächle und die Schweiz noch weit weg von der Normalität sei.
Im klassischen Reisemarkt gebe es seit Jahren eine strukturelle Abwärtsbewegung. "Daher werden wir in diesem Segment umsatzmässig wohl nie mehr zur alten Normalität zurückkehren."
Einen wichtigen Bestandteil der Gruppe mache mittlerweile das Internetreisebüro Travel.ch und Travel.at aus. "Sechs Monate nach dem Einstieg in Österreich werden wir das Geschäftsjahr mit über 3,5 Mio EUR Umsatz abschliessen. Das ist für ein Start-up beachtlich", erklärt der CEO. Zudem wachse das Geschäft in der Schweiz auch in diesem Jahr wieder um die 40%.
Mit Blick auf das Geschäft im Ausland zeigt sich Lerch vom Zukauf in Grossbritannien überzeugt. Der übernommene Skiferien-Spezialisten Enigma habe bei der britischen Hotelplan-Gesellschaft Inghams die komplette Führung übernommen. Da Inghams traditionell stark um Appartement-Geschäft sei und Enigma im Chaletbereich und der Kinderbetreuung, ermögliche diese Ausgangslage die Marktführerschaft in zwei Jahren. Bis Ende Oktober koste die Übernahme von Enigma allerdings. Für 2011 werde aber ein stark verbessertes Resultat erwartet.
In Italien sei man nach einigen Konkursen der Konkurrenz nun Nummer zwei im Markt. Der Umsatz sei allerdings noch nicht wieder dort, wo er früher war. "Aber es läuft immer besser". Russland sei derweil ein extrem schwieriger Markt. An einen Verkauf der Tochter Ascent Travel werde derzeit aber nicht gedacht.
Hotelplan wolle auch neue Märkte erschliessen, Konkretes gebe es allerdings noch nicht, sagte Lerch der Zeitung. Ein Rückzug aus bereits erschlossenen Märkten sei derzeit nicht geplant.
dr/ra

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???