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KORR/Pro Natura und WWF rekurrieren gegen Gaskraftwerk Chavalon

Dieser Inhalt wurde am 15. Oktober 2009 - 15:50 publiziert

(In der Überschrift und dem ersten Satz wurde der Unternehmensname Alpiq gestrichen. Damit wird klargestellt, dass Chavalon kein Projekt von Alpiq ist.)
Zürich/Vouvry VS (awp/sda) - Pro Natura und WWF rekurrieren gegen die Baubewilligung für das Gaskraftwerk in Chavalon VS. Die Gemeinde Vouvry habe den Verfahrensablauf missachtet, schreiben die Umweltorganisationen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Bewilligung sei gesetzeswidrig.
WWF und Pro Natura halten den für den Bau vorgesehenen Standort für ungeeignet, weil die grosse Abwärmemenge des Kraftwerks fernab von Städten und Industrie nicht genutzt werden könne. Das Gaskraftwerk schade auch dem Klima und den Interessen der Bevölkerung. Es werde nicht dargelegt, wie die vorgeschriebene Kompensation der CO2-Emissionen erfolgen solle.
Ein solches Kraftwerk stosse jährlich rund 750'000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre aus, heisst es in der Mitteilung. Dies entspreche den CO2-Emissionen von 170'000 Offroadern mit durchschnittlicher Jahreskilometerleistung.
Kritisiert wird das Kraftwerk in Chavalon überdies, weil grosse Mengen an Ammoniak und Stickoxiden ausgestossen würden. Unterstützt werde der Rekurs der Umweltorganisationen auch durch die regionale Bürgervereinigung Chablair.
ra/ps

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