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DEN HAAG (awp international) - Der niederländische Telekomkonzern KPN hat nach einem enttäuschenden ersten Quartal den Abbau von bis zu 5.000 Arbeitsplätzen angekündigt. Dies würde in etwa einem Viertel der Belegschaft in den Niederlanden entsprechen. Zugleich senkte der Mutterkonzern des in Deutschland tätigen Mobilfunkanbieters E-Plus am Donnerstag seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2011. Für den Negativtrend habe massgeblich ein schlechtes Mobilfunkgeschäft in den Niederlanden gesorgt. In Deutschland und Belgien sei KPN hingegen erneut gewachsen. Die KPN-Aktie verlor im frühen Handel um mehr als sieben Prozent an Wert.
Der Konzern werde die Kosten deutlich senken, erklärte KPN-Chef Eelco Blok. Dafür sollen bis 2015 in den Niederlanden 4.000 bis 5.000 Stellen und damit 20 bis 25 Prozent der heutigen Arbeitsplätze entfallen. Dies soll vor allem durch Outsourcing und die Verlagerung von Unternehmensaktivitäten ins Ausland erfolgen.
Für die ersten drei Monate des Jahres verbuchte KPN ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 1,27 Milliarden Euro und damit 4,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt weist KPN jedoch im ersten Quartal 2011 einen Nettogewinn von 591 Millionen Euro gegenüber 449 Millionen Euro aus - eine Steigerung um 32 Prozent. Der Umsatz ging auf 3,2 Milliarden Euro zurück.
Für das Gesamtjahr 2011 rechnet KPN nun mit einem EBITDA von rund 5,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Konzern angekündigt gehabt, dass das Ergebnis die 5,5 Milliarden Euro des Vorjahres übertreffen werde. "Wir sind mit negativen Trends in den Niederlanden konfrontiert", sagte Blok. In Deutschland dagegen werde KPN weiter investieren. Dort stieg die Zahl der E-Plus-Kunden um 533.000 auf jetzt mehr als 21 Millionen./bur/DP/she

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