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Krankenversicherung Sympany rutscht im Jahr 2009 in die roten Zahlen

Dieser Inhalt wurde am 11. Mai 2010 - 10:00 publiziert

Basel (awp/sda) - Die aus der ÖKK Basel hervorgegangene Krankenkasse Sympany ist 2009 trotz Kundenzulauf in die roten Zahlen gerutscht. Den Jahresverlust von 28,3 Mio CHF erklärte das Unternehmen am Dienstag mit der Teuerung und zu tiefen Grundversicherungs-Prämien.
Das Bruttoprämienvolumen im vergangenen Jahr wird auf 894 Mio CHF beziffert. Dies bedeute einen Sprung um 14%, der auch mit der Übernahme der Kasse Xundheit zu erklären sei. Die Versicherungsleistungen seien insgesamt um 15% auf 812 Mio CHF gestiegen.
Die Anzahl der Privatkunden wuchs derweil um 17,7% auf 231'114 Personen. Klammert man die Xundheit-Übernahme aus, hätten immer noch netto über 10'000 Kunden neu zur Sympany gewechselt. Firmenkunden seien gar ein Drittel mehr verzeichnet worden; nun sind es 9'991.
Der Jahresverlust sei hauptsächlich aus einem "negativen versicherungstechnischen Ergebnis" entstanden, hiess es in der Mitteilung weiter. Im Vorjahr hatte Sympany bereits in der Grundversicherung 'draufgelegt und nur dank Sondereffekten wie Liegenschaftsverkäufen unter dem Strich mit schwarzen Zahlen abgeschlossen.
Die Reserven der grössten Marke "Vivao Sympany" lägen nun bei 15%, was vergleichsweise noch gut sei. Für das ganze Unternehmen lägen sie bei 20%. Eine Prämienerhöhung unter dem Jahr sei in der ganzen Gruppe nicht vorgesehen.
mk

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