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PARIS (awp international) - Der französische Baustoffhersteller Lafarge hat seine Erwartungen für die Zementnachfrage im laufenden Jahr leicht nach unten korrigiert. Statt wie bislang mit einem Wachstum von drei bis sechs Prozent sei mit einem Plus von zwei bis fünf Prozent zu rechnen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Paris mit. Höhere Kosten und die Folgen der Unruhen in Ägypten belasteten das Ergebnis im ersten Quartal. Zwar konnte Lafarge seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 3,56 Milliarden Euro steigern. Der operative Gewinn fiel jedoch um fünf Prozent auf 224 Millionen Euro. Unterm Strich blieb ein Verlust von 29 Millionen nach einem Überschuss von 64 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Damit blieb Lafarge leicht hinter den Erwartungen des Markts zurück und schnitt schlechter ab als HeidelbergCement. Der deutsche Konkurrent hat im ersten Quartal beim operativen Gewinn deutlich zugelegt. Der schweizerische Rivale Holcim war ebenfalls wegen hoher Rohstoffkosten schwächer als erwartet ins Jahr gestartet. Die Lafarge-Papiere verloren im Vormittagshandel rund drei Prozent.
Der Umsatz der Franzosen stieg mit Ausnahme von Ägypten in allen Regionen. Lafarge verkaufte weltweit mehr und profitierte bei Beton und Gips von Preiserhöhungen. Der Verkaufspreis für Zement lag hingegen leicht unter dem im Startquartal 2010. In Ägypten ging der operative Gewinn infolge des Volksaufstands um 30 Millionen Euro zurück.
Zudem will Lafarge in diesem Jahr mindestens zwei Milliarden Euro Schulden abbauen und die Kosten um 200 Millionen Euro reduzieren. Um Kosten zu sparen, haben die Franzosen bereits ihr britisches Baustoffgeschäft mit dem des Bergbaukonzerns Anglo American zusammengelegt, wie sie im Februar mitteilten. Das Vorhaben wird derzeit von den Behörden geprüft./hoslj/jha/wiz

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