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Bulle (awp) - Die Firmengruppe Liebherr mit Holding-Sitz im freiburgischen Bulle hat im ersten Halbjahr 2010 den Umsatz um 4,6% auf 3'415 Mio EUR gesteigert. Dabei wurde mit Baumaschinen ein Umsatz von 2'120,4 Mio EUR (+2,0%) erzielt, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.
Diese Zunahme sei ausschliesslich auf die Aufwärtsentwicklung der Sparte Erdbewegung und Mining zurückzuführen, die einen Umsatzzuwachs von 13,2% auf 951,8 Mio EUR realisierte. In den beiden anderen Sparten des Baumaschinenbereichs gingen die Umsätze hingegen zurück. Die Verkaufserlöse der Sparte Fahrzeugkrane fiel um 5,4% auf 919,4 Mio EUR, im Bereich der Baukrane und Mischtechnik sanken sie um 6,2% auf 249,2 Mio EUR.
In den Produktionssparten ausserhalb des Baumaschinenbereichs wurde ein Umsatzplus von 9,1% auf 1'294,6 Mio EUR erzielt. Erfreulich habe sich etwa die Sparte Maritime Krane mit einem Plus von 12,7% auf 300,9 Mio EUR entwickelt. Bei den Kühl- und Gefriergeräten nahmen die Erlöse um 3,1% auf 362,0 Mio EUR zu.
Im Bereich der sonstigen Erzeugnisse und Leistungen hat die Firmengruppe ein Umsatzwachstum von 88,5% auf 148,7 Mio EUR erzielt. Dazu gehören u.a. die Umsätze der Hotels in Österreich, Irland und Deutschland oder die Lieferung von Schirmen für die Beschattung der Aussenanlagen der Moschee im saudi-arabischen Medina.
Für das Gesamtjahr 2010 geht Liebherr von einer deutlichen Steigerung des Umsatzes aus. Das Ergebnis werde dabei stark von der weiteren Wechselkursentwicklung insbesondere zwischen Euro und Schweizer Franken beeinflusst sein, heisst es.
Die Firmengruppe hatte Ende 2009 gut 32'000 Beschäftigte in über 100 Gesellschaften auf allen Kontinenten.
uh/cc

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