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MÜNCHEN (awp international) - Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde hat dank anhaltenden Booms in Asien seinen Erfolgskurs auch im neuen Jahr fortgesetzt. Umsatz und Ergebnisse zogen in den ersten drei Monaten kräftig an. Dabei übertraf die im Dax notierte Gesellschaft die Schätzungen der Analysten. Die Ziele für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Linde. "Wir sind erneut profitabel gewachsen und auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen", sagte Linde-Chef Wolfgang Reitzle am Mittwoch in München. Für 2011 peilt der Münchener Konzern nach dem jüngsten Rekordjahr einen weiteren Zuwachs bei Umsatz und operativem Ergebnis an.
Auch für die mittelfristigen Ziele zeigte sich Reitzle zuversichtlich. "Wir sind gut aufgestellt und werden insbesondere unsere Chancen in den Bereichen Umwelt und Energie, in den Wachstumsmärkten Asiens und im Geschäft mit medizinischen Gasen konsequent nutzen." Linde strebt für das Geschäftsjahr 2014 ein operatives Konzernergebnis von mindestens vier Milliarden Euro an. Gleichzeitig soll die Rendite auf das eingesetzte Kapital mindestens 14 Prozent betragen.
DEUTLICHE ZUWÄCHSE IM QUARTAL
In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres zog das operative Konzernergebnis (EBITDA) um 18,7 Prozent auf 761 Millionen Euro an. Unter dem Strich blieb ein Gewinn nach Minderheiten von 284 Millionen Euro nach 198 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 14,9 Prozent auf 3,325 Milliarden Euro. Mit seinen Zahlen übertraf Linde die Schätzungen der Analysten. Dennoch gab die Aktie in den ersten Handelsminuten um 0,78 Prozent auf 121,30 Euro nach.
Ähnlich gute Zahlen veröffentlichten erst jüngst die Konkurrenten. Air Liquide aus Frankreich sowie die beiden US-Wettbewerber Air Products & Chemicals und Praxair erzielten in diesem Zeitraum ebenfalls kräftige Zuwächse bei Umsatz und Ergebnissen.
ASIEN TREIBT GASEGESCHÄFT
Den stärksten Zuwachs verbuchte Linde im ersten Quartal erneut im Geschäft mit Gasen: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent auf 2,662 Milliarden Euro - bereinigt um Währungs- und Erdgaspreiseffekte gab es ein Plus von 8,3 Prozent. Das operative Ergebnis legte um 16,3 Prozent auf 727 Millionen Euro zu.
Dazu trugen alle Regionen bei, allerdings unterschiedlich stark. Die grössten Zuwächse verzeichnete wie bereits in den vergangenen Quartalen Asien, insbesondere China. Die Erlöse im Raum Asien kletterte von 577 Millionen Euro im Vorjahr auf 707 Millionen Euro, das operative Ergebnis stieg auf 196 Millionen Euro nach 162 Millionen Euro im Vorjahr. Auch in Westeuropa gab es ein deutliches Plus. Linde profitiert vor allem von Abnehmerindustrien wie Energie, Stahl und Chemie. Aufwärts ging es auch in der kleineren Sparte Anlagenbau.
Trotz aller Zuversicht hält der Münchner Konzern an seinem Sparkurs fest. In dem Vierjahreszeitraum 2009 bis 2012 will Linde die Bruttokosten um insgesamt 650 bis 800 Millionen Euro verringern. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 48.700 Mitarbeiter./mne/jha/stk

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