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Kilchberg (awp) - Lindt & Sprüngli hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 einen 23% höheren Betriebsgewinn (EBIT) von 325,3 Mio CHF erwirtschaftet, entsprechend einer deutlich verbesserten operativen Gewinnmarge von 12,6 (10,5)%. Der Reingewinn konnte um 25% auf 241,9 Mio CHF verbessert werden, was eine Umsatzrendite von 9,4 (7,6)% ergibt.
Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung aufgrund der Zahlen die Ausschüttung einer 13% höheren Dividende von 450 (VJ 400) CHF pro Namenaktie bzw. 45 (40) CHF pro Partizipationsschein, wie der Premiumschokoladen-Hersteller am Dienstag mitteilte. Der VR hat ebenfalls beschlossen, bis Ende 2012 ein Aktienrückkaufprogramm für Namenaktien und PS im Gesamtbetrag von maximal 5% des eingetragenen Aktien- und PS-Kapitals durchzuführen.
Das Unternehmen hat mit den vorgelegten Zahlen die Markterwartungen ziemlich genau getroffen. Analysten haben im Durchschnitt (AWP-Konsens) einen EBIT von 325 Mio sowie einen Reingewinn von 241 Mio CHF geschätzt.
Bereits im Januar wurde der Umsatz 2010 vermeldet: Er stieg um 2,2% auf 2,58 Mrd CHF, organisch und in Lokalwährungen waren es gar +7,3%. Lindt lag damit laut eigenen Angaben "deutlich über dem Durchschnitt" des Gesamtschokolademarktes. Gleichzeitig war das Erreichen einer EBIT-Bandbreite von 300 bis 340 Mio CHF bestätigt worden.
Diese guten Resultate entsprächen den bereits im Frühjahr 2010 kommunizierten Prognosen und dokumentierten, dass die in den letzten beiden Jahren eingeleiteten Massnahmen und Bereinigungen eine neue Dynamik geschafft hätten, um vom Aufschwung zu profitieren, kommentiert das Unternehmen.
Die Bilanz des Unternehmens sei nach wie vor "überaus gesund" und widerspiegle eine "Position der Stärke", heisst es. Per Ende 2010 lagen Eigenkapitalquote und Netto-Liquidität des Unternehmens bei 66,2% bzw. 540 Mio CHF.
Für das Geschäftsjahr 2011 gibt sich der Konzern recht optimistisch und rechnet mit einem organischen Wachstum von 6-8% sowie mit einer Steigerung des operativen Ergebnisses (EBIT) von 8-10%, was konform mit den langfristigen strategischen Zielsetzungen der Gruppe sei. Bedingt durch das überdurchschnittlich starke Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2010 werde sich die Wachstumsrate im ersten Semester 2011 allerdings am unteren Rand der Ganzjahresprognose bewegen. Dieser Rückstand werde jedoch im zweiten Halbjahr wieder aufgeholt.
Die unbeständige Lage an den Rohstoffmärkten, vor allem im Kakaobereich, aufgrund der politischen Unruhen in Elfenbeinküste, dem grössten Kakaoproduzenten, dürfte allerdings voraussichtlich anhalten, glaubt der Konzern. Der Fokus liege auch 2011 auf dem Zugewinn von Marktanteilen in den Schlüsselmärkten. Darüber solle die geografische Expansion in die neuen Wachstumsmärkte weiter vorangetrieben werden.
uh/cf

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