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Zürich (awp) - Die Liechtensteinische Landesbank AG (LLB) hat im ersten Semester 2010 einen Konzerngewinn von 60,5 (VJ 95,3) Mio CHF erarbeitet, was einem Rückgang von 36,5% entspricht. Nach Abzug der Minderheiten resultierte ein den Aktionären zurechenbarer Reingewinn von 57,7 (92,7) Mio CHF, wie das Liechtensteinische Institut am Donnerstagmorgen mitteilte.
Belastend auf das Gesamtergebnis wirkte sich gemäss LLB vor allem das anhaltend tiefe Zinsniveau und die instabilen Finanzmärkte aus.
Nachdem im Vorjahr der Bank noch Gelder im Umfang von 0,3 Mrd CHF abflossen, verbuchte die Bank in den ersten sechs Monaten 2010 wieder einen Neugeldzufluss über 1,5 Mrd CHF. Die verwalteten Kundenvermögen summierten sich per Stichtag auf 49,6 Mrd CHF nach 49,5 Mrd CHF per Ende 2009.
Der Geschäftsertrag wird mit 211,9 (254,6) Mio CHF und der Geschäftsaufwand mit 144,6 (149,5) Mio CHF ausgewiesen. Daraus errechnet sich eine Cost/Income-Ratio von 68,3% nach 58,7% in der Vergleichsperiode.
Die Tier 1 Ratio weist die Bank per Jahresmitte praktisch unverändert mit 13,6% aus.
Das Resultat verfehlt damit die Konsenserwartungen beim Konzernergebnis deutlich, hingegen entwickelte sich der Neugeldzufluss besser als vom Markt erwartet. Von AWP befragte Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Geschäftsertrag von 254,2 Mio CHF und einem Konzerngewinn nach Minderheiten von 87,6 Mio CHF. Das Neugeld wurde im Durchschnitt auf 0,2 Mrd CHF und die Kundengelder auf 48,3 Mrd CHF geschätzt.
Im zweiten Semester erwartet das Institut eine Verbesserung des Ergebnisses im Vergleich zum ersten Halbjahr. Insgesamt dürfte das Jahresergebnis 2010 aber unter demjenigen des Vorjahres bleiben, heisst es zum Ausblick in der Medienmitteilung. So rechnet die Bank damit, dass auch im zweiten Semester das historisch tiefe Zinsniveau weiterhin die Rechnung belastet.
pf/gab

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