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Logitech Q2: Rückkehr zu schwarzen Zahlen - Reingewinn 20,7 Mio USD (AF)

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 07:20 publiziert

(Ergänzt um weitere Angaben zum Geschäftsverlauf)
Romanel-sur-Morges (awp) - Logitech hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (Juli bis September) wieder schwarze Zahlen geschrieben - die beiden vorigen Quartale waren rot ausgefallen. Entsprechend sieht sich die Herstellerin von Computerzubehör auf Kurs, die Krise zu meistern. Ab dem laufenden dritten Quartal will das Unternehmen gewinnseitig wieder gegenüber dem Vorjahr zulegen.
Der Umsatz sank im Berichtszeitraum auf 498,1 (VJ 664,7) Mio USD, die Bruttomarge lag bei 30,5 (34,3)%. Bei Betriebskosten von 124,4 (147,7) Mio USD resultierten ein EBIT von 27,3 (80,4) Mio sowie ein Reingewinn von 20,7 (72,3) Mio USD, wie Logitech am Donnerstag mitteilte.
Mit den Zweitquartalszahlen hat Logitech die Schätzungen (AWP-Konsens) der Analysten übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 484,2 Mio USD, einen Bruttogewinn von 136,8 Mio USD sowie einen EBIT von 12,4 Mio USD prognostiziert. Der Reingewinn wurde bei 12,0 Mio USD gesehen.
Der Einzelhandelsumsatz sank im ersten Quartal um 19%, wobei die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) einen Rückgang um 24% verzeichnete. Die Region Americas büsste um 5% ein und Asien um 28%. Der OEM-Umsatz ging um 54% zurück.
Logitech-CEO Gerald Quindlen zeigte sich erfreut über die Rückkehr in die Gewinnzone. Dazu hätten eine substanzielle Verbesserung der Bruttomarge gegenüber dem Erstquartal und die anhaltenden Bemühungen zur Kostenkontrolle beigetragen, wird er in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe von besser als erwarteten Verkäufen in den Regionen Americas sowie EMEA profitiert.
Auch der operative Cashflow habe sich trotz dramatisch schlechten wirtschaftlichen Bedingungen deutlich erhöht, hiess es weiter. Dieser kletterte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres auf 132,9 (83,4) Mio USD. Die flüssigen Mittel per Ende September werden mit 524,8 Mio USD angegeben. Per Ende Juni hatte Logitech einen Wert von 567,4 Mio USD ausgewiesen, per Anfang April waren es 492,8 Mio USD.
Mit dem Start in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres sei Logitech gut positioniert, die operative Profitabilität weiter zu steigern, hiess es. Die Situation in den Regionen Americas und EMEA habe sich auch mit Blick auf die Lagerbestände der Vertriebspartner weiterentwickelt. Dort sei die Anpassung der "weeks of supply" im wesentlichen abgeschlossen. Die neuen Produkte würden von den Verbrauchern positiv aufgenommen und dürften zum Weihnachtsgeschäft gut in den Läden vertreten sein.
Im dritten Quartal 2009/10 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 575 bis 595 Mio USD, eine Bruttomarge von rund 31% sowie ein Betriebsergebnis von 45 bis 50 Mio USD. Selbst wenn sich die Ausgaben der Verbraucher nicht erhöhen, rechnet Logitech ab diesem Zeitpunkt mit einem Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr.
cc/ra

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