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Apples (awp) - Logitech ist im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (per Ende Dezember) trotz eines leichten Umsatzrückgangs wieder zum Gewinnwachstum zurückgekehrt. Im Einzelhandel konnte die Herstellerin von Computerzubehör mit Ausnahme von Asien wachsen. CEO Gerald Quindlen zufolge hat das Unternehmen den Wendepunkt nach einer Reihe von durchzogenen Quartalen erreicht. Der Ausblick auf das laufende vierte Quartal fällt entsprechend positiv aus.
Der Umsatz sank um 2% auf 617,1 Mio USD. Unter Ausklammerung vorteilhafter Wechselkurseffekte waren es -7%, wie Logitech am Donnerstag mitteilte. Der Bruttogewinn stieg um 11% auf 209,0 Mio USD, was einer höheren Bruttomarge von 33,9 (29,9)% entspricht. Der EBIT legte um 37% auf 58,4 Mio USD zu, inklusive einmaliger Kosten von 5,8 Mio USD im Zusammenhang mit der Akquisition von LifeSize Communications. Der Reingewinn verbesserte sich um 41% auf 57,1 Mio USD.
WACHSTUM IM EINZELHANDEL
Der Einzelhandelsumsatz stieg im Berichtsquartal um 3%, wobei die Region Americas eine Zunahme um 8% verzeichnete. Die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) legte um 6%, Asien fiel dagegen um 17% zurück. Der OEM-Umsatz sank um 38%. Dieser Bereich kehre nach schwierigen Zeiten im OEM-Gaming-Bereich wieder zu normalen Niveaus zurück, sagte Logitech-CEO Gerald Quindlen bei einer Telefonkonferenz.
Der Fokus liege nun auf einem starken Wachstum im Kerngeschäft und der Entwicklung neuer Wachstumsmöglichkeiten, hiess es. Der Lagerabbau im Handel sei beendet und der Durchverkauf habe sich verbessert. In Asien und den Americas war diese Grösse im dritten Quartal positiv, im laufenden Quartal soll es auch in Europa wieder soweit sein.
FERNBEDIENUNGEN GEFRAGT
Nach Produktkategorien konnte die Westschweizer Gesellschaft den Umsatz vor allem bei Fernbedienungen (+45%) und Zeigeräten (+12%) verbessern. Bei Video (-5%) verwies das Management auf Veränderungen bei digitalen Sicherheitsprodukten. Auch Tastaturen (-2%), Audio (-3%) und Gaming (-5%) konnten nicht ganz an die Umsätze des Vorjahresquartals anknüpfen.
Sehr zufrieden zeigte sich das Management mit der Entwicklung des Umlaufvermögens und dem operativen Cashflow von 166 Mio USD im Berichtszeitraum. Per Ende Dezember wies die Gesellschaft liquide Mittel von 281,1 (480,2) Mio USD auf. Das Aktienrückkaufprogramm sei aufgrund des Cash-Abflusses durch den LifeSize-Kauf nicht wieder aufgenommen worden, hiess es. Künftig sollen liquide Mittel aber wieder für Aktienrückkäufe und Akquisitionen verwendet werden.
INTEGRATION AUF KURS
Die Integration der Ende 2009 übernommenen LifeSize komme gut voran, sagte CEO Quindlen. Logitech erwartet aus dem Kauf ab dem laufenden vierten Quartal quartalsweise Abschreibungen von 4,6 Mio USD, wovon sich 1,8 Mio USD auf die operativen Kosten beziehen. Für das Kalenderjahr 2009 gibt die Herstellerin von Computerzubehör den Umsatz der zugekauften Firma mit 80 Mio USD pro forma an. Im Kalenderjahr 2010 wird ein Umsatzwachstum von 40-60% erwartet.
Für das laufende vierte Quartal stellt Logitech die Rückkehr zu zweistelligen Wachstumsraten und eine höhere Profitabilität gegenüber dem Vorjahresquartal in Aussicht. LifeSize werde dazu "einen wesentlichen Beitrag leisten".
BRUTTOMARGE IM Q4 bei 34% GESEHEN
Das Unternehmen rechnet für das vierte Quartal mit einem Umsatz von 500 bis 515 Mio USD sowie einer Bruttomarge von rund 34%. Das Betriebsergebnis soll bei 15 bis 20 Mio USD liegen, inklusive der Abschreibungen von immateriellen LifeSize-Vermögenswerten. Angaben zum Geschäftsjahr 2010/11 will die Gesellschaft erst im Frühjahr machen.
Mit den vorgelegten Zahlen konnte Logitech die Schätzungen der Analysten übertreffen, deren Feedback fiel entsprechend positiv aus. An der Börse schwächten sich die Aufschläge im Verlauf ab. Um 15.35 Uhr rücken die Titel noch um 2,3% auf 19,68 CHF vor, das frühe Tageshoch lag bei 20,10 CHF.
cc/ch

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