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Basel (awp) - Die Lonza Group AG hat im ersten Halbjahr 2010 bei leicht sinkendem Umsatz einen höheren Gewinn erzielt. Der Umsatz nahm um 2,1% auf 1'301(VJ 1'329) Mio CHF ab. Der EBIT steigerte sich um 6,1% auf 173 (163) Mio CHF und die EBIT-Marge auf 13,3 (12,3)%. Der Reingewinn legte um 14,4% auf 135 (118) Mio CHF zu, wie Lonza am Donnerstag mitteilte.
Damit hat der Lifesciencekonzern die Prognosen der Analysten beim Umsatz knapp verfehlt, bei EBIT bzw. Reingewinn getroffen bzw. überschritten. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1'367,2 Mio, für den EBIT bei 172,2 Mio und für den Reingewinn bei 119,2 Mio CHF.
Im ersten Halbjahr erwirtschaftete Lonza eigenen Angaben zufolge in allen Sektoren ein solides Geschäftsergebnis, dies trotz der Volatilität im Bereich der Wechselkurse, Unsicherheiten in Bezug auf Innovationen auf Kundenseite und Schwankungen in nicht-pharmazeutischen Märkten.
Im Bereich Life Science Ingredients habe sich die Nachfrage gegenüber 2009 verbessert. Der zunehmende Margendruck in einigen Bereichen konnte durch höhere Mengen mehr als ausgeglichen werden. Die Visibilität habe sich aufgrund fester Aufträge und neuer Verträge im Bereich Custom Manufacturing verbessert. Insgesamt lagen sowohl Vertragsabschlüsse wie Bestellungen deutlich über dem Vorjahresniveau, was auf verstärktes Wachstum im zweiten Halbjahr 2010 und im Jahr 2011 hinweise. Eine gesteigerte Kapazitätsauslastung in den Anlagen im Grossmassstab im Biological Manufacturing sei eine Folge von festen Aufträgen seit März 2010.
Dagegen habe sich der Lagerabbau im Bereich Custom Manufacturing auch im ersten Halbjahr fortgesetzt und Lonza erwartet, dass sich die Volatilität vor allem im Small-Scale-Geschäft fortsetzt. Bioscience sei insgesamt auf Kurs, der Umsatzrückgang auf die erwartete geringere Auslastung im Bereich Therapeutic Cell Solutions zurückzuführen.
Das Re-Engineering-Projekt sei voll auf Kurs und werde alle Resultate bis März 2011 umsetzen.
Lonza geht nun davon aus, dass mit einer gewachsenen Produktpipeline, neu abgeschlossenen Verträgen, einem intakten Outsourcing-Trend und Investitionen in Anlagen und Technologien die Life-Science-Strategie weiterhin langfristiges Wachstum generieren wird. Das Unternehmen werde weiterhin neue Geschäfte kreieren, welche die Rentabilität der Anlagen verbessern und die Geldfluss-Generierung stärken sollen.
ps/uh

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