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Arbon (awp) - Die Industrie-Gruppe Looser hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 Betriebs- und Reingewinn (leicht) gesteigert. Entsprechend kann auch die Ausschüttung an die Aktionäre erhöht werden. Für das laufende Jahr gibt sich der Konzern weiter zuversichtlich, sowohl Umsatz wie auch Gewinn sollen weiter wachsen.
Das Betriebsergebnis (Stufe EBITDA) legte um 3,9% auf 61,7 Mio CHF zu, die Marge stieg leicht auf 12,8%. Auf Stufe EBIT betrug das Ergebnis 44,2 Mio CHF (+6,2%), die Marge konnte um 0,3 Prozentpunkte auf 9,2% verbessert werden. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 24,0 Mio CHF, was einem Plus von gut 12% gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht.
Aufgrund der erzielten Ergebnisse beantragt der Verwaltungsrat eine (steuerfreie) Ausschüttung an die Aktionäre von 1,60 CHF, wie das vor allem in der Bauindustrie tätige Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr waren (erstmals) 1,30 CHF pro Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung bezahlt worden.
Der Umsatz wurde bereits früher bekanntgegeben, die definitiven Zahlen haben sich aufgrund einer Anpassung bei den Erlösminderungen leicht verändert. Es sind nun +2,6% auf 480,7 Mio CHF (akquisitions- und währungsbereinigt +7,6%). Der negative Wechselkurseinfluss (v.a. EUR, USD) hat den Umsatz mit rund 26 Mio CHF belastet.
Die finanzielle Flexibilität habe sich 2010 weiter verbessert, heisst es. So sank die Nettoverschuldung per Ende Jahr um 18,2 Mio auf noch 114,9 Mio CHF. Das Eigenkapital verminderte sich allerdings - vor allem wegen Währungseffekten (-43 Mio) - auf 191 Mio von 216 Mio CHF, die Eigenkapitalquote sank auf 38,1 von 40,5%.
Trotz der anhaltend schwierigen Währungsverhältnisse und gestiegenen Rohstoffpreisen seien die vier Geschäftsbereiche 2010 auf Wachstumskurs geblieben. In Lokalwährung hätten sich alle Bereiche sowohl bei den Umsätzen als auch bei den operativen Ergebnissen weiter verbessert, so Looser.
Der (grösste) Bereich Beschichtungen wuchs 2010 um 5% auf 206,5 Mio CHF. Gesamthaft wurde mit den fünf Geschäftsfeldern ein EBITDA von 21,7 Mio CHF (+8,8%) erwirtschaftet, bei einer Marge von 10,5 (10,2)%. Positive Wachstumsimpulse kamen den Angaben zufolge vor allem aus den Geschäftsfeldern Antihaftlacke (Umsatzplus von über 20%), Holzlacke (+10%) und Verpackungslacke (+5%). Das Geschäftsfeld Industrielacke entwickelte sich aufgrund von Projektverzögerungen im Anlagen- und Maschinenbau allerdings rückläufig. Das Bautenschutz-Geschäft wurde - wie bekannt - vor kurzem veräussert.
Das zweitgrösste Segment Türen erreichte 2010 einen Umsatz von 184 Mio CHF (-3,6%), währungsbereinigt waren es allerdings +5,1%. Die Prüm-Garant-Gruppe habe ihre Position als Nr. Zwei im deutschen Innentürenmarkt weiter stärken können, heisst es. Der Segments-EBITDA sank leicht auf 26,2 Mio CHF, die Marge verbesserte sich aber leicht auf 14,2%.
Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr zeigt sich Looser zuversichtlich: Die Gruppe will bei Umsatz und Gewinn weiter wachsen. Verwaltungsrat und Konzernleitung gehen laut Mitteilung von einer positiven konjunkturellen Entwicklung bei weiter steigenden Rohstoffpreisen und einer weiterhin unsicheren Währungsentwicklung bei Euro und US-Dollar aus. Sofern keine unerwarteten negativen Entwicklungen aufträten, rechne man mit einer Fortsetzung der Wachstumsdynamik in den vier Geschäftsbereichen, heisst es.
In den Segmenten Beschichtungen und Temperierung soll - auch durch geographische Erweiterung - zusätzliches Wachstum erzielt werden. Im Geschäftsbereich Türen seien die Aussichten auf erneutes Wachstum ebenfalls intakt. Im Geschäftsbereich Industriedienstleistungen wird mit einer stabilen Nachfrage-Entwicklung gerechnet, während bei den Event Services von einem "grösseren Wachstumspotenzial" ausgegangen wird.
uh/ra

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