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Lukoil stimmt Vertrag für irakisches Ölfeld zu

Dieser Inhalt wurde am 29. Dezember 2009 - 15:00 publiziert

MOSKAU (awp international) - Ein Konsortium um Russlands zweitgrössten Ölförderer Lukoil hat dem Vertrag mit der irakischen Regierung über die Erschliessung eines der weltgrössten Ölfelder offiziell zugestimmt. Das teilte das Unternehmen in Moskau am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit. Das Öl im Feld West-Kurna 2 im Süden des Irak werde von Lukoil sowie dem norwegischen Energiekonzern Statoil und dem irakischen Staatsunternehmen North Oil Company im Laufe von 20 Jahren gefördert. Danach kann der Vertrag um fünf Jahre verlängert werden.
Das Konsortium hatte Mitte Dezember den Zuschlag für das Feld mit geschätzten Reserven von 12,9 Milliarden Barrel (je 159 Liter) Öl erhalten. Der grösste russische private Ölkonzern Lukoil wird nach den jüngsten Angaben 56,25 Prozent, Statoil 18,75 Prozent und die North Oil Company 25 Prozent der Anteile halten. Moskau hatte Bagdad als grösster Gläubiger zuletzt Schulden von 12 Milliarden Dollar (8,33 Milliarden Euro) erlassen. Die Führungen beider Länder erklärten zudem, sie wollten enge Beziehungen wie zu Sowjetzeiten aufnehmen.
Im Bieterwettbewerb setzte sich das russisch-norwegisch-irakische Konsortium gegen den französischen Konzern TOTAL und ein Konsortium unter Beteiligung von BP durch. Lukoil hatte seit 1997 versucht, in West-Kurna 2 Fuss zu fassen. Allerdings verhinderten Krieg und UN- Sanktionen die Umsetzung der Pläne. Später kündigte die irakische Führung den mit Lukoil unter Saddam Hussein geschlossenen Vertrag und schrieb das Feld neu aus./am/DP/he

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