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FRANKFURT (awp international) - Der neue Finanzchef des Lastwagenherstellers MAN, Frank Lutz, hat die Ratingagentur Standard & Poor?s (S&P) scharf kritisiert. "Kollegen aus anderen Dax-Konzernen haben mir meinen Eindruck bestätigt, dass hier etwas nicht ganz befriedigend läuft", sagte er dem Magazin "Finance" (Freitag). Wegen des Schmiergeldskandals, der Umsatzrückgänge im Nutzfahrzeuggeschäft und der Unsicherheit über die neue Führungsstruktur hatte die Ratingagentur die Bonitätseinstufung des Konzerns Anfang Dezember unter Beobachtung für eine mögliche Herabstufung genommen. Kurz darauf wurden die Schmiergeldaffäre geklärt und Vorstandsposten neu besetzt, dennoch blieb der negative Status.
"Man verschloss sich bei S&P Sachargumenten und suchte nur einen Anlass, um uns herabzustufen", sagte Lutz, der im vergangenen Dezember nach dem Rücktritt der Führungsriege den Vorstandsposten übernahm. Im Vergleich zum Erstrating im Jahr 2008 sei das "Business Profile" von MAN "viel besser". "MAN ist nach den jüngsten Akquisitionen viel internationaler, viel breiter aufgestellt", sagte Lutz weiter. Das langfristige Unternehmensrating liegt bei der Agentur mit A- bei S&P im guten Investmentgrade-Bereich. Eine Herabstufung würde die Refinanzierungskosten des Konzerns aller Voraussicht nach erhöhen. Der Stahlhersteller ThyssenKrupp bekommt dies bereits zu spüren. Der Konzern hatte im Herbst bei S&P seinen Investmentstatus verloren./nl/dct/tw

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